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Turbulente Odyssee im Weltkriegs-Frankreich auf der Grenzlandbühne Leopoldschlag

Mag. Claudia Greindl, 26.07.2017 17:45

LEOPOLDSCHLAG. Im Frankreich des Zweiten Weltkriegs hat die Grenzlandbühne ihr aktuelles Sommertheaterstück angesiedelt: „Jacobowsky und der Oberst“, eine Komödie einer Tragödie in drei Akten, spiegelt das eigene Erleben des Autors Franz Werfel wieder.

  1 / 7   „Marianne“ Inge Dornetshuber, "Oberst Stjerbinsky“ Robert Traxler und "Jacobowsky" Gerhard Neunteufel. Für das Stück nahm Traxler sogar eigens Geigenunterricht bei Julian Gillesberger. alle Fotos: Grenzlandbühne

Während die deutschen Truppen 1940 auf Paris zurücken, muss der liebenswerte polnische Jude Jacobowsky, gespielt von Gerhard Neunteufel, wieder einmal fliehen. Sein Landsmann, der aristokratische Oberst Stjerbinsky (Robert Traxler, nach fünf Jahren Pause wieder einmal auf der Grenzlandbühne zu sehen), will Frankreich wegen einer geheimen Mission ebenfalls schnellstmöglich verlassen.

Judenhasser lernt Juden schätzen

Trotz seines Judenhasses lässt er sich auf die gemeinsame Flucht mit Jacobowsky ein und lernt schon bald dessen Organisationstalent und Überredungskunst schätzen. Auch die Geliebte des Obersts wird unterwegs mit List und Einfallsreichtum vor dem Feind gerettet. Franz Werfel hat in dem Stück seine eigene Flucht nach Spanien und die Fluchterlebnisse eines polnischen Bankiers, die ihm dieser 1940 in Lourdes erzählte, verarbeitet.

Premiere am Samstag, 29. Juli

Am Samstag, 29. Juli, hat das Stück unter der Regie von Daniel Pascal (Gesamtleitung Obmann Johannes Klopf, Produktionsleitung: Bernhard Jahn) um 20 Uhr auf der Grenzlandbühne Premiere. Weitere Aufführungstermine sind 2., 3., 4., 5. 10., 11. und 12. August, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 13. August, um 15 Uhr.

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