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20 Asylwerber kommen in ehemaliges Zollgebäude

Mag. Michaela Maurer, 12.08.2015 09:30

LEOPOLDSCHLAG. 20 Asylwerber ziehen Mitte August in das ehemalige Zollgebäude in Wullowitz ein.

In das ehemalige Zollgebäude in Wullowitz kommen 20 Asylwerber. Symbolfoto: vowe
In das ehemalige Zollgebäude in Wullowitz kommen 20 Asylwerber. Symbolfoto: vowe

In einer ersten Probephase kommen 20 Asylwerber in das Gebäude an der tschechischen Grenze. Das Rote Kreuz ist für die Betreuung der Asylwerber verantwortlich. „Wenn alles gut läuft, wird auf 30 bis 35 Personen aufgestockt“, sagt Bürgermeister Hubert Koller. Einige Anrainer sind besorgt: „Ich verstehe, dass wir Flüchtlinge aufnehmen, die haben Schlimmes erlebt und brauchen Hilfe. Aber für so ein kleines Dorf sind 35 Asylwerber schon viel“, sagt Edeltraud Jachs. In Wullowitz wohnen 69 Personen. „Der nächste Greißler ist sechs Kilometer entfernt. In der Umgebung gibt es nichts. Die Asylwerber sind weit weg von allem.“ Auch Bürgermeister Koller versteht die Bedenken: „Die Region ist abgeschieden, sechs Kilometer vom Ortszentrum entfernt.“ Auf die Frage, warum leerstehende Wohnungen im Ort nicht angeboten wurden, sagt der Bürgermeister: „Das Zollamtsgebäude wurde vom Besitzer angeboten. Die Genossenschaft hat die Wohnungen im Ortszentrum nicht angeboten.“ In dem Gebäude in Wullowitz waren Bauarbeiter einquartiert, deshalb sind die Zimmer bezugsfertig. „Wir hoffen noch, dass andere Lösungen gefunden. Auch wäre es einfacher, Familien zu integrieren, als 35 Männer an einem abgelegenen Ort“, sagt Jachs.


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