30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs: Mahnmal am Ufer der Maltsch enthüllt, Ausstellung eröffnet

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Mag. Susanne  Überegger Mag. Susanne Überegger, Tips Redaktion, 18.09.2019 08:28 Uhr

LEOPOLDSCHLAG. Mit der Eröffnung der Ausstellung „30 Jahre Samtene Revolution“ am Marktgemeindeamt und der Enthüllung des Mahnmals für Freiheit und Demokratie am Ufer der Maltsch wird an den Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 erinnert.

Die zeitgeschichtliche Ausstellung „30 Jahre Samtene Revolution“, die von den Kuratoren Kurt Cerwenka und Fritz Fellner zusammengestellt worden ist, wurde am 12. September eröffnet und widmet sich einem Ereignis, das sich unmittelbar vor der Haustüre der Grenzlandgemeinde ereignet hat.

Auf sehr informative, sachliche und gleichzeitig humorvolle Art und Weise werden die Vorgänge und Zusammenhänge aus dem Jahr 1989 dargestellt.

Mahnmal mit Original-Stacheldraht

Gleichzeitig wurde das Mahnmal für Freiheit und Demokratie am Ufer der Maltsch enthüllt. Dieses Denkmal mit Originalbestandteilen des Stacheldrahtzaunes, das an die völlig dem Erdboden gleichgemachte Ortschaft erinnert, soll die Auswirkungen von Diktatur und Unfreiheit vor Augen führen.

„Leben in Frieden und Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit“

„Mit dieser Ausstellung wollen wir an die Ereignisse des Jahres 1989 erinnern, informieren und ermahnen, denn ein Leben in Frieden und Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade das Mahnmal soll dies vor Augen führen“ erläuterte Anita Gstöttenmayr (Verein Hafnerhaus Leopoldschlag) den zahlreichen Besuchern.

NAbg. Johanna Jachs sprach besonders die Jugend an und betonte die Wichtigkeit eines friedvollen Zusammenlebens.

Führungen entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs

Ergänzt wird die Ausstellung durch Führungen entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges. Diese Führungen werden von Zeitzeugen abgehalten, die die Ereignisse sehr bildlich und authentisch schildern können. Durch so manche Episode wird das Leben an der Grenze drastisch erläutert.

Anmeldungen werden am Gemeindeamt Leopoldschlag oder per E-Mail an gemeinde@leopoldschlag.at entgegengenommen.

Nähere Informationen hier

Die Ausstellung ist bis 31. Oktober im Sitzungssaal der Marktgemeinde Leopoldschlag zu besichtigen.

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