Polizei verstärkt Präsenz nach Vorfall mit Kombi bei der VS Gramastetten
GRAMASTETTEN. Nach einem Vorfall am Donnerstag, 5. Februar, im Umfeld der Volksschule Gramastetten reagieren Gemeinde und Polizei rasch und besonnen. Gesucht wird eine Person mit rotem Auto.
Im Bereich der Volksschule Gramastetten kam es dabei gegen 18.40 Uhr zu folgendem Zwischenfall: Ein Schulkind wurde beim Hortausgang beziehungsweise am Parkplatz von einer unbekannten Person angesprochen. Es wurde gefragt, ob es mit dem Auto nach Hause gebracht werden solle.
Das Kind lehnte ab und ging sofort zurück ins Schulgebäude. Die Eltern erstatteten Anzeige bei der Polizei. Ein Aktenvermerk wurde angelegt.
Fahndung eingeleitet
Die Polizei Gramastetten leitete umgehend eine Fahndung nach einer unbekannten Person mit einem roten Kombi ein. Zwei Streifenwagen waren im Einsatz. Die Nachschau blieb ohne Ergebnis. Alle Bezirksdienststellen erhielten eine Personen- und Fahrzeugbeschreibung. Zudem sicherte die Polizei verstärkte Präsenz im Bereich der Volksschule zu.
Vizebürgermeister Harald Kogler betont: „Mir ist wichtig, dass wir diesen Vorfall sehr ernst nehmen, gleichzeitig aber besonnen und sachlich reagieren. Das betroffene Kind hat absolut richtig gehandelt. Gerade das zeigt, wie wichtig es ist, Kinder regelmäßig für solche Situationen zu sensibilisieren. Die Gemeinde steht in engem Austausch mit Polizei, Schule und Elternverein.“
Mit Kindern darüber sprechen
Derzeit gibt es keine Hinweise auf weitere ähnliche Vorfälle. Die Gemeinde ersucht Eltern dennoch, mit ihren Kindern über den Umgang mit fremden Personen zu sprechen. Gespräche mit Unbekannten und das Einsteigen in fremde Fahrzeuge sollen klar abgelehnt werden.
Zudem werden mögliche Verbesserungen im Schulumfeld geprüft, etwa bei der Beleuchtung. Hinweise nimmt die Polizei Gramastetten entgegen.
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