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Eberstalzeller tauchte tief in das amerikanische Studentenleben ein

Mag. Ingrid Oberndorfer, 07.02.2026 12:00

EBERSTALZELL. Robin Kelmendi studiert International Logistics Management an der FH Steyr und hat gerade sein Pflicht-Auslandssemester an der University of Findlay in Ohio abgeschlossen. Von August bis Dezember 2025 tauchte der 22-Jährige in das amerikanische Campusleben ein und erlebte es als Bereicherung.

Sein Auslandssemester hat Robin
Kelmendi in Ohio gemacht (Foto: Kelmendi)
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Kelmendi in Ohio gemacht (Foto: Kelmendi)

Der Eberstalzeller machte nach der Sporthauptschule und dem Polytechnikum in Lambach eine Lehre als Betriebslogistikkaufmann. Über einen Studienbefähigungslehrgang führte ihn sein Weg schließlich an die Fachhochschule. Für die FH Steyr entscheidet er sich bewusst, da der Studiengang nur dort angeboten wird und perfekt zu seiner beruflichen Laufbahn und seinem Ziel passt: eine Karriere in Supply Chain, Logistik oder Projektmanagement.

„Immer schon fasziniert von USA“

Die Wahl das Auslandssemester in USA zu machen war für Kelmendi naheliegend. Einerseits wollte er sein Englisch verbessern, andererseits faszinierte ihn Amerika schon immer. Der Studienalltag unterschied sich deutlich von Österreich: wöchentliche Aufgaben, kleinere Klassen und „dass noch nicht alles digitalisiert ist wie bei uns sondern man noch sehr viel auf Blatt und Papier geschrieben und Arbeitszettel bekommen hat“, erzählt Kelmendi.

„Schnell Anschluss gefunden“

Besonders spannend war für ihn das Leben im Studentenwohnheim. „Ich war der einzige Österreicher am ganzen Campus aber dafür habe ich schnell Anschluss gefunden, weil ich ein sehr offener Typ bin.“ Selbiges gilt auch für die Amerikaner. „Die Menschen waren viel offener und alles ist mir sehr locker vorgekommen nicht wie in Österreich wo alles sehr strikt ist.“ Nichtsdestotrotz hat er vor allem Familie, Freunde und sogar das Trinkwasser aus der Leitung vermisst.

Sport, Reisen und Campus-Partys

Neben dem Studium kam aber auch die Freizeit nicht zu kurz. Laufen am Morgen, Abends ins Gym – das dort für Studenten gratis ist – und natürlich Freunde treffen, Uni-Events und Campus-Partys besuchen. „Ich fand das sehr witzig und cool, besonders die Hauspartys die man bei uns nicht so kennt.“ Abgesehen von Reisen nach Chicago, Detroit und Cincinnati stand als Highlight nach dem Semester noch eine große Rundreise von New York über Miami bis nach Hawaii auf dem Programm.

Absolut empfehlenswert

Dementsprechend eindeutig fällt Kelmendis Fazit aus: „Ich würde es jedem empfehlen, weil es eine einmalige Erfahrung ist durch die man sehr viel lernt und erlebt. Mein Tipp an zukünftige Studierende: Kommt aus euch raus und redet mit anderen dann werdet ihr die beste Zeit haben.“


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