Martinilauf-Teilnehmer erliefen 4200 Euro für die Lebenshilfe Freistadt
LEOPOLDSCHLAG. Unglaubliche 144 Kilometer und 6000 Höhenmeter legten die beiden Extremsportler Andreas Schinagl und Tobias Hoffelner (Radteam AlCarbon) beim Benefiz-Martinilauf auf den Leopoldschläger Berg zurück. Insgesamt liefen und marschierten 398 Teilnehmer für die gute Sache mit. Die Lebenshilfe Freistadt durfte sich über einen Scheck über 4.199,20 Euro freuen.

Unglaubliche Szenarien spielten sich bei der Sportveranstaltung des Radvereines AlCarbon Leopoldschlag ab. Sie luden zu einem 24 Stunden Martinilauf am vergangenen Wochenende, eine Spendenaktion für die Lebenshilfe Freistadt. Ziel der Veranstaltung: Die vorgegebene Strecke von sechs Kilometer und 250 Höhenmetern so oft wie persönlich möglich zu laufen, gehen oder walken - ohne Zeitnehmung. Die Runden wurden von Sponsoren in bares Geld umgesetzt.
Vier Teilnehmer machten 24 Stunden durch
„Einmal den Leopoldschlägerberg hoch und wieder runter – das ist für mich schon stark genug“, meinte eine Läuferin. So ist es wirklich bemerkenswert, dass es tatsächlich gleich vier Teilnehmer gab, die 24 Stunden (!) durchgelaufen bzw. gegangen sind.
Die beiden topmotivierten Extremläufer Andreas Schinagl und Tobias Hoffelner vom Radteam AlCarbon liefen von Samstag 14 Uhr bei leichtem Regen, Nebel, Nachtfrost (-4,5°C) ohne Unterbrechung bis Sonntag 14 Uhr durch und schafften dabei 24 Runden mit 144 Kilometern und 6000 Höhenmetern.
Zwei weitere Teilnehmer, Andreas Kohlberger aus Linz und Günter Wögerbauer (63) aus Leopoldschlag, wurden von der Begeisterung angesteckt und sind ebenfalls mit den beiden Headhunters 24 Stunden durchgewandert. Die beiden haben jeweils 17 Runden und damit 102 Kilometer in 24 Stunden geschafft.
398 Läufer und Wanderer schafften 841 Runden
Gemeinsam gingen und liefen 398 Teilnehmer in 24 Stunden 841 Runden. Schlussendlich konnte der Radverein der Lebenshilfe Freistadt einen Scheck über 4.199,20 Euro übergeben.
Lebenshilfe Freistadt Leiter Henning Börger und anwesende Klienten freuten sich außerordentlich darüber, wird das Geld doch in ein Tandemfahrrad „Fun2Go“ investieren.
„Eine megageile Sache!“
“Es war eine megageile Sache! Das kalte und teilweise nasse Wetter konnte der guten Stimmung der Teilnehmer nichts anhaben! Die Teilnehmer waren alle so gut gestimmt, das Feedback dermaßen positiv. Beim Vermerk der Rundenstriche auf dem Teilnehmer-Plakat konnte man direkt die Glückshormonausschüttung beobachten“, freuen sich die Organisatoren über die gelungene Veranstaltung.
„Es waren so viele unterschiedliche Menschen jeden Alters auf den Beinen. Elf in der Nacht beleuchtete Holzfiguren motivierten die Kinder zu mehrmaligem Hochgehen zum Gipfelkreuz. Vor allem das Gehen in der Nacht war etwas Besonderes – die Strecke und das Gipfelkreuz waren beleuchtet. Der Mond erhellte den Wald, die Kälte sorgte für Bodenfrost … fast ein wenig kitschig“, ziehen die Veranstalter ein durch und durch positives Resümee.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden