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Mit 62.666 Delikten gab es in Oberösterreich vergangenes Jahr um 1,8 Prozent weniger angezeigte Fälle als 2014. Dieser Wert bedeutet die geringste Kriminalitätsbelastung seit elf Jahren.

V. l.: Paul Eiselsberg (IMAS), Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, Brigadier Anton Wachsenegger 
V. l.: Paul Eiselsberg (IMAS), Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, Brigadier Anton Wachsenegger 

„Stolz sind wir auf die hohe Aufklärungsquote“, sagte Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. Diese lag 2015 bei 50,6 Prozent und ist somit die dritthöchste der letzten elf Jahre. 2014 wurden jedoch noch etwas mehr Fälle aufgeklärt (51,2 Prozent). Zum Großteil positiv entwickelten sich in Oberösterreich die Statistiken der sogenannten „Big Five“, den fünf häufigsten Verbrechen. Zu diesen zählen Kfz-Diebstähle (265 Anzeigen; minus 10,2 Prozent), Gewaltkriminalität (4980 Fälle; plus 0,1 Prozent), Wirtschaftskriminalität (6055 Fälle; minus 7,1 Prozent), Internetbetrug (1187 Fälle; minus 8,9 Prozent) und Cybercrime (1511 Fälle; minus 8,5 Prozent). „Der einzige Bereich, der uns schmerzt, ist der Bereich der Wohnhaus- und Wohnungseinbrüche“, gestand Pilsl. Hier verzeichnete Oberösterreich mit 1814 Fällen einen Anstieg von 25,8 Prozent. Neben Linz, Wels und Wels-Land war der Bezirk Linz-Land einer der „Hotspots“ der Einbrüche. „Die Tätergruppen kommen vor allem aus dem Balkanbereich oder aus Rumänien. Da sie nach „getaner“ Arbeit schnell wieder das Land verlassen, ist die Festnahme jedoch schwierig“, sagte Brigadier Anton Wachsenegger.

Kriminalität in Linz-Land: 

  • Angezeigte Fälle 2014: 6853
  • Angezeigte Fälle 2015: 6915 (plus 0,9 Prozent)
  • Geklärte Fälle 2014: 3271
  • Geklärte Fälle 2015: 3236 (minus 1,1 Prozent)
  • Aufklärungsquote 2014: 47,7 %
  • Aufklärungsquote 2015: 46, 8 %(minus 0,9 Prozent)

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