Ermittlungen wegen sexueller Belästigung beim Bundesheer in Hörsching
HÖRSCHING. Ein 32-jähriger Unteroffizier des Österreichischen Bundesheeres ist dringend verdächtigt, in der Nacht auf den 28. Jänner gegen 3.30 Uhr einen Grundwehrdiener während des Schlafens sexuell missbraucht zu haben. Der Beschuldigte wurde vorläufig seines Dienstes enthoben, es gilt die Unschuldsvermutung.

Medienberichten zufolge hat ein Rekrut eine Anzeige angebracht und davor unmittelbar einen Vorgesetzten informiert. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der 32-Jährige auch bereits zurückliegend Grundwehrdiener und Kaderpersonal sexuell belästigt haben dürfte.
Ermittlungen laufen
Bislang konnten vier weitere Opfer ausgeforscht und teilweise schon einvernommen werden. Der Beschuldigte zeigte sich bei seiner niederschriftlichen Einvernahme nicht geständig. Gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Seitens des Bundesheeres bedauere die Vorfälle und habe allen Beteiligten potenziellen Opfern psychologische Betreuung angeboten. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.


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