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WILHERING. Vier Feuerwehren, Rotes Kreuz, Rettungshundebrigade sowie mehrere Polizeistreifen und der Polizeihubschrauber standen Montag, 10. Mai, am Nachmittag bei einer Suchaktion im Einsatz.

 (Foto: Team Fotokerschi.at/Bayer)
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Ein 45-jähriger Linzer fuhr gegen 7.40 Uhr mit einem Firmenfahrzeug in Wilhering von der Thalhamer Straße kommend Richtung Schöneringer Straße und übersah aufgrund der starken Sonnenstrahlung den von rechts kommenden PKW, gelenkt von einem 49-Jährigen aus dem Bezirk Amstetten. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision, wobei an beiden Fahrzeugen Totalschaden entstand.

Kurz vor Eintreffen der Beamten einigten sich die Beteiligten auf den Datenaustausch mittels Unfallbericht. Der Linzer verließ jedoch kurze Zeit später den Unfallort Richtung Donau. Der Vorgesetzte sowie mehrere Arbeitskollegen von dem 45-Jährigen waren am Unfallort anwesend und gaben an, dass dieser vermutlich aufgrund seines Schocks geflüchtet sei. Nach der Unfallaufnahme fahndete die Streife „Leonding 3“ nach dem Unfalllenker, dies verlief jedoch negativ. Gegen 11.15 Uhr meldete sich der Vorgesetzte bei den Polizisten und gab an, dass sein Mitarbeiter noch nicht zurückgekehrt sei und dass er einen Unfall befürchte.

Mehrere Versuche den 45-Jährigen zu erreichen verliefen negativ, da er sein Mobiltelefon ausgeschaltet hatte. Eine Nachschau an seiner Wohnadresse verlief ebenfalls negativ. Auch eine Nachfrage bei Angehörigen und Bekannten verlief negativ.

Nachdem eine Funkfahndung und eine EKIS Ausschreibung veranlasst wurden, eine Abfrage der Krankenhäuser sowie bei der Rettungsleitzentrale negativ verliefen, wurde eine Suchaktion veranlasst. Bei dieser waren Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettung, Polizeidiensthundeführer und die Rettungshundebrigade im Einsatz.

Gegen 18 Uhr konnte der 45-Jährige durch seinen 48-jährigen Bekannten in Wilhering aufgegriffen werden. Der Abgängige war desorientiert, sonst jedoch wohlauf. Er gab gegenüber den Beamten an, dass er aus unbekannten Gründen von der Unfallörtlichkeit geflüchtet sei und von 8 bis 18 Uhr orientierungslos in Wilhering herumgelaufen sei. Der 45-Jährige fuhr im Anschluss freiwillig mit der Rettung ins Kepler Uniklinikum mit.


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