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TRAUN. In der vergangenen Woche führte die Polizei in Traun und Umgebung umfangreiche Kontrollen von E-Scootern durch, wobei insbesondere manipulierte Fahrzeuge und Minderjährige im Fokus standen.

Symbolfoto: CreativeIvan-stock.adobe.com
Symbolfoto: CreativeIvan-stock.adobe.com

Bei den Maßnahmen mussten dreizehn Lenker ihre Fahrt unterbrechen. Auffällig war, dass es sich bei den meisten um Minderjährige handelte, die die Roller von ihren Eltern erhalten hatten.

Scooter massiv manipuliert

Die Bandbreite der Verstöße reichte weit: Ein zwölfjähriges Kind wurde mit einem Gefährt gestoppt, das 51 Stundenkilometer schnell fuhr. Ein anderes Fahrzeug musste bei 83 Stundenkilometern aus dem Verkehr gezogen werden. Dieser Roller verfügte über einen Allradantrieb und war massiv manipuliert worden; laut Aussage des Fahrers wären sogar 150 Stundenkilometer möglich gewesen.

Einsicht schein überschaubar zu sein

Auch ein vierzehnjähriger Jugendlicher fiel auf, der innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal mit einem zu schnellen Scooter erwischt wurde. Gegen die straffähigen Jugendlichen sowie die beteiligten Erwachsenen wurden Anzeigen bei der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land erstattet.

Konsequenzen drohen auch den Erziehungsberechtigten, die ihren Kindern die nicht verkehrstauglichen Fahrzeuge überlassen haben. Die Notwendigkeit solcher Kontrollen unterstreichen zwei Verkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen am Freitag, dem 11. Juli 2026, E-Scooter in Traun beteiligt waren.


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