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TRAUN. Die Galerie der Stadt Traun ist seit Wochen geschlossen. Es bleibt nur der Blick hinein durch die Fensterfront. Genau jetzt ist die richtige Zeit, um den Fokus auf die zahlreichen Kunstobjekte im Herzen der Stadt zu richten.

Die Galerie der Stadt Traun setzt während des Lockdowns auf Online-Angebote. (Foto: Stadtarchiv Traun)

Bewusst oder auch unbewusst, diese Kunst im öffentlichen Raum begleitet unser tägliches Leben: Skulpturen, Plastiken, Wandreliefs und Brunnen, die vordergründig durch „Kunst am Bau“, aber auch als Leihgaben und Schenkungen einen Platz im Stadtzentrum gefunden haben. Durch ein paar Infos und spielerische Gedankenblitze entsteht ein ganz neuer Blickwinkel auf diese stummen Zeitzeugen.

„Unter dem Titel ‚Kunst im Visier‘ startet die Galerie der Stadt Traun die Online-Serie #kunstimvisier, die sich mit wöchentlichen Postings auf Facebook und Beiträgen auf der Trauner Homepage auf die künstlerische Entdeckungsreise durch unsere Stadt Traun macht. Wir laden Sie herzlich ein, uns dabei zu begleiten“, so die Leiterin der Galerie, Alexandra Wolf-Zifferer.

Hüterin des Wassers

Erhaben blickt die „Hüterin des Wassers“ über die Wasseroberfläche vor dem Schloss Traun. Die monumentale Bronzeplastik wurde 1999 von der Künstlerin Ingeborg Kuba erschaffen, die 1929 in Traun geboren wurde. Ursprünglich wurde diese Brunnenskulptur als Mittelpunkt für den neuen Trauner Hauptplatz ausgewählt. Nach der Umgestaltung wegen der Straßenbahntrasse wurde sie in den neu gestalteten Wassergraben vor dem Schloss Traun eingeplant.


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