St. Florian wird zur Bühne für junge Orchestertalente
SANKT FLORIAN. Mehr als 100 junge Musiker aus verschiedenen Ländern und Regionen kamen Ende Juli zum 39. Jeunesse OrchesterCamp nach St. Florian. Zehn Tage lang erarbeiteten die 13- bis 20-Jährigen unter professioneller Anleitung anspruchsvolle Werke für zwei Abschlusskonzerte.

Von 27. Juli bis 5. August probten die Jugendlichen unter der künstlerischen Leitung der Dirigentin Hannah Eisendle. Auf dem Programm standen Werke von John Adams, Samuel Barber, Leonard Bernstein und Antonín Dvořák.
Die beiden öffentlichen Abschlusskonzerte am 4. und 5. August im Großen Saal der Anton Bruckner Privatuniversität waren gut besucht. „Ein Highlight waren auf jeden Fall die Tuttiproben“, erzählt ein Teilnehmer. „Es ist immer cool, wenn am Ende alle Instrumente zusammenkommen und man merkt, wie man immer besser wird.“
Besonders Dvořáks 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“ forderte die jungen Musiker. „Sie ist für jede Stimme ziemlich anspruchsvoll“, sagt eine Teilnehmerin.
Musik verbindet
Für Jeunesse-Generalsekretärin Birgit Hinterholzer geht es beim OrchesterCamp nicht nur um musikalische Fähigkeiten. „Welche Verbindungen und Kontakte das fürs ganze Leben bringt, das ist unbezahlbar“, sagt sie. Die Jugendlichen würden lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, Toleranz zu üben und respektvoll miteinander umzugehen.
Das Camp soll damit auch einen Beitrag zur Förderung junger Musiker leisten. Die Jeunesse wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet und verfolgt bis heute das Ziel, junge Menschen durch Musik zu verbinden.








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