Clemens J. Setz liest in Neuhofen/Krems aus "Mein Leben als Noiseband"
NEUHOFEN AN DER KREMS. Der Schriftsteller Clemens J. Setz kommt am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr ins Markthaus nach Neuhofen an der Krems. Er liest aus seinem Erzählband „Mein Leben als Noiseband“ und spricht im Anschluss über sein Werk. Moderiert wird der Abend von Christine Haiden. Veranstalter ist die Initiative.Literaturschiff.

Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte. Er lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Wien.
Erzählungen über Einsamkeit und Nähe
In „Mein Leben als Noiseband“ versammelt Setz Erzählungen über Menschen am Rand der Gesellschaft. Der Band behandelt unter anderem Einsamkeit, Gewalt und die Sehnsucht nach Nähe.
Eine der Figuren ist Paul, der seine Verzweiflung in lauter, verzerrter Musik ausdrückt. Abseits der Bühne lebt er weitgehend allein. Nach einem Konzert lernt er Annika kennen, die seine Faszination für Noisebands teilt. Als die beiden ein Kind bekommen, verändert sich Pauls Verhältnis zur Musik. Zugleich zieht sich Mark, der Teil seiner Band ist, immer weiter zurück.
Auszeichnungen und Karten
Für seinen Erzählband „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ erhielt Setz 2011 den Preis der Leipziger Buchmesse. 2021 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet, 2023 mit dem Österreichischen Buchpreis.








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