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In der Kategorie „Soziale Initiative Ausland“ wurde das Kenia-Projekt des Bundesrealgymnasiums Traun von der Jury des Loschke-Preises für eine Auszeichnung nominiert. Bei der Landes-Sonderausstellung wird dieser zum zweiten Mal vergeben.

Kenianische Schüler beim Schlangestehen während einer Trinkpause.
Kenianische Schüler beim Schlangestehen während einer Trinkpause.

Das Kenia-Projekt startete im Sommersemester 2006 mit dem Ziel, kenianischen Jugendlichen eine fundierte Schulausbildung zu finanzieren. Kontaktperson für das Projekt ist Reinhard Teufel, ehemaliger Religionslehrer am BRG Traun. Er ist mit einer gebürtigen Kenianerin verheiratet und besucht alle zwei Jahre das Projekt. Der Besuch einer Volksschule ist in Kenia zwar kostenlos, doch sind die „National Schools“ nur von geringer Qualität. Wer eine Chance auf gute Ausbildung will, muss eine Privatschule besuchen. Das Kenia-Projekt unterstützt daher die Ärmsten der Armen in der Höhe von 700 bis 1000 Euro. 2014 bekam außerdem eine somalische Asylantenfamilie im Mühlviertel finanzielle Hilfe. Heuer unterstützt man eine Fußballschule in Nairobi.

Humanitäre WeltanschauungZum zweiten Mal – nach 2011 –will der Rotary Club Gallneukirchen-Gusental mit dem Loschke-Preis private Personen und Organisationen aus dem Bundesland vor den Vorhang holen, die ehrenamtlich Menschen in schwierigen Lebenslagen Unterstützung, Hoffnung und Mut gemacht haben. Der Preis nimmt Bezug auf den Kaufmann Johann Loschke und seine Ehefrau Rosalia. Sie lebten Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in Gallneukirchen und waren für viele Sozialprojekte verantwortlich.


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