Eurofighter trainieren Überschallflüge
HÖRSCHING. Von 5. bis 16. Oktober trainieren die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8 und 16 Uhr vorgesehen.

Das Training dient dazu, den sicheren Flugbetrieb auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten. Die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist wesentlicher Zweck des Trainings. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, welche im Simulator nicht dargestellt werden können.
Schneller als der Schall
Geflogen wird fast über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie Tirol und Vorarlberg. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei etwa 1.200 Stundenkilometern. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen, die am Boden je nach Flughöhe, Geländestruktur und Wetterlage als Überschallknall wahrgenommen werden.


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