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ANSFELDEN. Die HipHop- Band „KGW3“ meldet sich erneut mit einem politischen Statement zu Wort. In ihrem neuen Song „Zinnergasse“ kritisiert sie die Maßnahmen der Bundesregierung, welche vor kurzem die Abschiebung von in Wien geborenen Kindern nach Armenien und Georgien veranlasste.

KGW3: Drum’n’Brass-Rap mit sozialkritischen Texten (Foto: KGW3)
KGW3: Drum’n’Brass-Rap mit sozialkritischen Texten (Foto: KGW3)

Künstler sollten auch Farbe bekennen und gesellschaftliche und politische Entwicklungen hinterfragen. Nicht alle tun das auch. Mit „KGW3“ ist da aber immer zu rechnen. Gerade im vergangenen Jahr haben Rapper „BenJo“ Benjamin Gstöttner, „DoJo“ David Gstöttner, „iZ“ Isaac Knapp, „MaryJana“ Jana Hehenberger und „Sebo“ Sebastian Scheucher immer wieder aktuelle Entwicklungen musikalisch verarbeitet.

Bereits im Juli 2020 äußerte sich die Band in ihrer EP (Extended Play) „Siehst du die Welt“ zu diversen politischen Themen, rief mit dem Song auch für eine Spendenaktion der Caritas auf. In ihrem neuesten Song thematisiert die Band unter anderem den rechtlichen Spielraum in der Durchführung von Abschiebungen, die Vorwürfe polizeilicher Gewalt sowie die im Dezember abgelehnte Aufnahme von 100 Kindern aus griechischen Flüchtlingslagern.

„Wollen Kraft fürs Weiterkämpfen schenken“

Der Song wurde mit Video auf Instagram, Facebook und YouTube kurz nach den für die Band „unfassbaren“ Abschiebungen am 28. Jänner in der Wiener Zinnergasse veröffentlicht und trägt auch diesen Titel. „Wir würden uns freuen, wenn der Song und die Message so viele Menschen wie möglich erreichten und den Betroffenen Kraft und Energie zum Weiterkämpfen schenken“, so der Ansfeldner Isaac Knapp. Musikalisch werden bei KGW3 sozialkritischer Rap und Gesang von elektronischen Sounds und Trompetenklängen umrahmt.

Den Song findet man unter diesem Link auf YouTube.


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