Gemeindepolitiker stellen sich hinter Bürgerinitiative
KEMATEN. Die bevorstehende Sanierung der Gerersdorfer Landesstraße sorgt in Kematen aktuell für Aufregung. Anrainer befürchten, dass dadurch ein Ausbau einhergeht und sich das Verkehrsaufkommen nicht vermindern, sondern eher erhöhen wird. Aus diesem Grund hat eine Bürgerinitiative inzwischen bereits mehr als 450 Unterschriften gesammelt.

Nun hat sich auch die Gemeindepolitik eingeschaltet und unterstützt die besorgten Bürger. Vorweg haben sich vor allem die Fraktionsobmänner Helmut Führlinger (SPÖ) und Christian Deutinger (FPÖ) für das Anliegen der Bürgerinitiative stark gemacht. Aber auch ÖVP-Bürgermeister Markus Stadlbauer hat gleich bekundet, dass auch er die Forderungen voll und ganz unterstützt. Daher wurde in der letzten Gemeinderatssitzung auch ein Antrag zur Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen von allen Fraktionen einstimmig beschlossen. Darin hat die Kematner Politik Lösungsvorschläge formuliert, die bei den verantwortlichen Stellen vorgebracht und im Sinne der Kematner Bevölkerung umgesetzt werden sollen.
Gefordert wird, dass die Anrainer in die Planung zeitgerecht eingebunden werden, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h von Gerersdorf bis zur Ortstafel Kematen sowie eine Tonnagebegrenzung von 3,5 Tonnen im gesamten Bereich der Gerersdorfer Landesstraße, ausgenommen Zielverkehr. Darüber sollen mehrere temporeduzierende Maßnahmen getroffen werden wie etwa Fahrbahnteiler vor Ortstafeln. „Die Gerersdorfer Landesstraße darf kein Highway für Raser werden“, darin sind sich alle Fraktionen einig. Dass nun die gesamte Kematner Politik die Anliegen der Bürgerinitiative unterstützt, sei höchst erfreulich. Nun hofft man, dass möglichst viele Maßnahmen umgesetzt werden. Auch die Errichtung von Gehwegen und Schutzwegen ist den Anrainern und Gemeindepolitikern ein wichtiges Anliegen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden