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LEONDING. Helmut Haim züchtet sei 1965 Rassekaninchen. Der mittlerweile 80-jährige Leondinger kann neben zahlreichen Bundesmeisterschaften in seiner langjährigen Züchterlaufbahn auch stolz auf vier Europameistertitel zurückblicken.

Mit den „Zwergwidder blau“ feierte er erste Erfolge als Züchter. (Foto: privat)
  1 / 2   Mit den „Zwergwidder blau“ feierte er erste Erfolge als Züchter. (Foto: privat)

Aufgewachsen auf einem Bauernhof bei den Großeltern in Kirchberg-Thening, hatte Helmut Haim schon früh Kontakt mit allerlei Tieren. Aber auch sein besonderes Talent zeigte sich früh. „Ich habe schon als Kind weiße Mäuse gezüchtet und dann in der Schule verkauft“, erinnert sich Haim. Mitte der 60er Jahre begann er dann mit der Kaninchenzucht.

„Früher hatte ich etwas größere Tiere. Meine Lieblingsrasse war der ‚Sachsengold‘. Da habe ich aus Norddeutschland Zuchttiere bekommen, mit denen habe ich auch meine ersten Auszeichnungen als Züchter erhalten“, erzählt Haim von seinen Anfängen. Als die korrekte Haltung und die Käfiggröße aus Tierschutzgründen schwieriger wurden, wechselte er auf kleinere Zwergkaninchen.

Erste Europameisterschaft

Nach der Spezialisierung auf die Rasse „Zwergwidder blau“ stellten sich die ersten internationalen Erfolge für den Leondinger schnell ein: „Mit denen bin ich in Prag und in Leipzig jeweils Europameister geworden. Insgesamt habe ich vier Europameistertitel holen können und zweimal den Champion – also den besten Rammler von einer Rasse.“ Auch bei der allerersten Bundesschau in Wels 1970 konnte Haim eine Auszeichnung erringen, erinnert er sich stolz.

Besonderes Auge

Für die Tätigkeit bedarf es eines gewissen Händchens, betont Haim, der nichts vom ausschließlichen Kauf besonders gut bewerteter Exemplare hält, um zum Erfolg zu kommen. „Ich muss wissen, was ich will und als Züchter immer schauen, was mir fehlt, um an die Spitze zu kommen“, ist der leidenschaftliche Züchter überzeugt.

Von den Kindern geliebt

Für das Ostereiersuchen stellt Haim seit Jahren schon Kaninchen zur Verfügung. „Die Kinder sind so vernarrt in die Tiere, da vergessen sie oft fast aufs Suchen der Ostereier. Aber es ist voriges Jahr schon nicht gegangen und heuer schaut es leider auch nicht gut aus“, so der rüstige Pensionist.

Langweilig wird ihm jedenfalls nicht, kümmert er sich doch neben den Tieren auch gerne um seinen Garten, in dem er über 70 Obstbäume kultiviert. Seine Frau hat zudem über 100 Kakteen.<


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