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ANSFELDEN. Als Bruckner-Geburtsort ist Ansfelden weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Deshalb pilgern auch internationale Gäste hierher und besuchen die Heimat des großen Musikers. Doch auch für die Ansfeldner soll der Platz um Kirche, Geburtshaus und den barocken Pfarrhof ein Ort sein, an dem sie gerne verweilen. Deshalb bringen sich auch Nachbarn ein, wenn es darum geht, das Areal zu verschönern.

Anneliese Thalhammer und Alois Rogl (Foto: Primeßnig)
  1 / 3   Anneliese Thalhammer und Alois Rogl (Foto: Primeßnig)

Anneliese Thalhammer und Alois Rogl leben nur wenige Meter von Kirche und Pfarrhof entfernt. Für die zwei Pensionisten gehört das Gelände quasi zu ihrem Lebensraum dazu. Und deshalb liegt es ihnen auch am Herzen, den Garten und das Umfeld der historischen Kulturbauten in vollem Glanz erscheinen zu lassen. Seit Jahren werkeln sie mit weiteren fleißigen Helferlein und bringen Fleckchen um Fleckchen zum Strahlen. Der 2013 fertig renovierte Pfarrhof des bekannten Baumeisters Carlo Carlone ist für die beiden und auch andere Ansfeldner ein echtes Juwel, dessen Umfeld unbedingt gepflegt werden muss. So haben sich Rogl und Thalhammer vor ein paar Jahren auch das Konzept für das Kunstwerk aus alten Orgelpfeifen vor der Kirche einfallen lassen, welches inzwischen nicht mehr wegzudenken ist.

Zwei kreative Geister arbeiten Hand in Hand

Anneliese Thalhammer ist die kreative Blumenfee und der passionierte Steinbildhauer Alois Rogl ist für die künstlerischen, handwerklichen Arbeiten und Pflasterungen zuständig. Wenn die beiden erzählen, dann sprudelt es nur so aus ihnen heraus. Zu jedem idyllischen Plätzchen gibt es eine Entstehungsgeschichte und ständig fällt ihnen wieder was Neues ein, das sie dank der Unterstützung ihrer Helfer in die Tat umsetzen wollen. „Es ist unser Bestreben als Pfarrangehörige, dass wir es schön machen. Immerhin kommen auch viele Besucher nach Ansfelden, wegen Bruckner oder weil sie pilgern. Da sollte uns das Kulturgut schon was wert sein“, sind sich die zwei einig.

Beliebter Treffpunkt für Jung und Alt

Pfarrassistentin Sonja Höhenberger bestätigt, dass sich eine richtige kleine Community gefunden hat, die sich um ihr Zentrum umschaut: „Mich beeindruckt es sehr, dass sich die Bevölkerung so einbringt. Seit der Renovierung ist da eine sehr starke Gemeinschaft entstanden. Auch Leute, die vorher nicht so oft in der Kirche oder im Pfarr-hof waren, sind gekommen und haben mitgeholfen. Das ist wirklich nicht selbstverständlich.“ Und das, was getan wird, wird auch wahrgenommen. „Gerade im vergangenen Jahr haben wir bemerkt, dass viele Leute kommen und sich hier aufhalten. Sie gehen in die Kirche, verweilen aber auch gerne hier. Auch Jugendliche treffen sich. Der Ort um die Kirche muss ein Ort zum Wohlfühlen sein. Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen wäre vieles so nicht möglich“, möchte Höhenberger die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen.


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