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ST. MARIEN. Mit der Frage „Wo findet man sein Leuchten wieder, wenn man es verloren hat?“ beschäftigte sich Julia Schmidt im Zuge ihrer Abschlussarbeit über Burnout bei Kindern. Nun hat sich die 31-Jährige ihren Herzenswunsch erfüllt und ein Kinderbuch passend zum Thema veröffentlicht.

Julia Schmidt mit ihrer Tochter und ihrem ersten Kinderbuch (Foto: Schmidt)
Julia Schmidt mit ihrer Tochter und ihrem ersten Kinderbuch (Foto: Schmidt)

Julia Schmidt ist eigentlich studierte Ernährungswissenschafterin. Schon während ihres Studiums hatte sie, obwohl sie keine Pädagogin ist, viel mit Kindern zu tun und in Camps an Diabetes erkrankte Kinder und Jugendliche begleitet. Als sie für ihre Zusatzausbildung zur Cranio Sacral-Praktikerin das Thema Burnout bei Kindern ins Visier genommen hat, kam ihr die Idee, ein Kinderbuch zu schreiben. „Ich bin dann auf die Sonne gekommen und habe mir dann einen wahren Herzenswunsch erfüllt“, so Schmidt. 2018 hat sie mit dem Schreiben begonnen, heuer Anfang des Jahres wurde das Buch im On-Demand-Verlag myMorawa veröffentlicht (ISBN: 978-3-99125-439-3).

Die Geschichte

In ihrem Erstling „Kathi und das Leuchten der Sonne“ geht es um Freundschaft, Vertrauen, Mut und das gegenseitig Helfen. „Im Mittelpunkt steht die Frage, wo man das Leuchten wiederfinden kann, wenn man es verloren hat, aber es behandelt auch viele andere Themen. Gerade jetzt, wo die Gesellschaft und vor allem Kinder unter der sozialen Distanz leiden, passt vieles sicher gut in diese Zeit, obwohl ich das damals nicht wusste“, verrät die junge Mutter aus St. Marien.

Mutmachendes Märchen

„Von Erwachsenen hab ich auch schon das Feedback bekommen, dass es eine richtig schöne Märchengeschichte ist, was mich natürlich sehr freut.“ Geeignet ist das Buch zum Vorlesen für Kinder ab sechs Jahren oder zum selbst Lesen für Volksschüler. Als Illustratorin für ihr Projekt hat Schmidt ihre Freundin Alexandra Lanz gewinnen können. „Sie kann wirklich sehr schön zeichnen und es war eine tolle Erfahrung, das Buch gemeinsam zu realisieren. Man glaubt ja gar nicht, wie viel Arbeit dahintersteckt“, lacht Schmidt, die am Ende des Schaffensprozesses auch Mutter geworden ist. Die kleine Johanna ist es auch, die gerade ihre volle Aufmerksamkeit beansprucht. Ideen für ein neues Buch würde es aber schon geben: „Ich bin schon auf den Gusto gekommen. Es wird auch sicher nicht mein letztes Buch sein, aber momentan bin ich mit dem Mama-Sein schon sehr beschäftigt.“ Wer nun neugierig geworden ist, kann sich die Lektüre über die Abenteuer von Kathi entweder bei der Autorin selbst oder im Buchhandel bestellen.

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