Naturschutzgebiet mitten in Leonding entstanden
LEONDING. Als Naturschutzgebiete kennt man in Oberösterreich hauptsächlich die Bergwelt, Moore und Au-Landschaften. Nun hat in Leonding eine Fläche von einem Hektar diesen Status erlangt.

Der Halbtrockenrasen „Fuchsenmutter“ liegt mitten im Gewerbegebiet um den Technologiering, wo auch die Firma Keba angesiedelt wird. Es klingt paradox, aber wenn rundherum intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen wären, könnte die Überdüngung zum Verlust der Artenvielfalt führen. Seltene Pflanzen und viele Insektenarten können dadurch vorm Aussterben im Zentralraum bewahrt werden.
15 freiwillige Helfer haben – organisiert vom Leondinger Umweltstadtrat Sven Schwerer – eine Pflegeaktion durchgeführt. Invasive Pflanzen wie Götterbaum, Goldrute und Berufkraut wurden entfernt, der Müll wurde eingesammelt und eine Brachfläche für Wildbienen geschaffen. Als nächstes Projekt soll eine Reptilienbehausung gebaut werden. Eigentümer der Fläche ist der Naturschutzbund OÖ.


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