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TRAUN. Groß war die Aufregung bei Fußball-Landesligist HAKA Traun, als in der vergangenen Woche ein Bescheid der Stadt Traun einging, wonach die Tribüne seit 2012 gesperrt sei und in Teilen vom Verein auf eigene Kosten binnen sechs Wochen abgerissen werden müsse.

Das Dach der Tribüne wurde vom Verein auf eigene Kosten entfernt. (Foto: HAKA Traun)
  1 / 4   Das Dach der Tribüne wurde vom Verein auf eigene Kosten entfernt. (Foto: HAKA Traun)

Vorsichtshalber wurde danach auf Kosten des Vereines das Dach der Tribüne entfernt, damit zumindest hier jede allfällige Gefahr ausgeschlossen werden kann. Die Kostenfrage – es fielen dabei 2.000 Euro an – wird zu klären sein. Gerhard Hackl, seit 2013 Obmann des Vereins, wusste von der ganzen Causa vorher nichts.

Laut ihm gehöre die Tribüne der Stadt: „Aus meiner Sicht hätte die Gemeinde bereits seit 2012 tätig werden müssen, hat aber nichts unternommen.“ Er kritisierte das riskante Vorgehen der Stadt, da die Tribüne in den letzten Jahren immer mit Zuschauern besetzt war. In weiterer Folge wurden zuletzt gefährliche Dinge im Umfeld der Tribüne entfernt. Beim Meisterschaftsspiel am Wochenende wurde die Tribüne vom Verein gesperrt.

Stadt Traun nicht zuständig

Bürgermeister Rudolf Scharinger bestätigt den Abbruchbescheid im Jahr 2012 und will nicht glauben, dass der Verein davon nichts wusste: „Wenn das so wäre, warum gäbe es dann im Jänner ein Ansuchen um Abbruch der Tribüne, das im März genehmigt, aber im Juni wieder zurückgezogen wurde?“ Zudem stellt Scharinger klar, dass die Tribüne nicht im Besitz der Stadt sei und sie daher auch nicht für den Abbruch zuständig sei.

Gerhard Hackl sieht das anders: „Die Tribüne wurde von einer Baufirma errichtet, die von der Gemeinde beauftragt wurde.“ Um die Sache endgültig zu klären, übergab er den Fall an seinen Anwalt. Die Causa wird also ein gerichtliches Nachspiel haben.


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