Gefährliche Zäune
LEONDING/WILHERING. Aufmerksame Wanderer und Läufer finden immer wieder mehr oder weniger eingewachsene Wildschutzzäune an vielen Wegesrändern im Kürnbergwald.

Die Zäune hatten vor Jahrzehnten die wichtige Aufgabe, junge Bäume vor hungrigen Rehen zu schützen, die gerne an jungen Pflanzen knabbern. Wenn diese Funktion erfüllt ist, die Bäume groß genug sind, bleiben die Zäune oft im Wald stehen und werden zur Falle für viele Wildtiere, die sich darin verfangen können.
Der Leondinger Umweltstadtrat Sven Schwerer und einer dieser aufmerksamen Läufer, Stefan Prasser, organisieren Aktionen zur Entfernung dieser Zäune. Unterstützt werden sie dabei von den Waldbesitzern, allen voran dem Förster des Stifts Wilhering, der die zusammengerollten Zäune entsorgt.
Bei der ersten Aktion waren sechs Personen über drei Stunden mit dem mühsamen Entfernen der ersten 150 Meter beschäftigt. Wer selber mithelfen möchte, der nächste Termin folgt im Oktober. Kontakt unter: sven.schwerer@gruene.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden