Lichtermeer in Leonding zum stillen Gedenken an die Opfer der Pandemie
LEONDING. Am Donnerstag, 30. Dezember, um 18 Uhr werden am Stadtplatz Leonding Kerzen entzündet, um der Opfer der Pandemie und deren Angehörigen zu gedenken. Auch Kindern und Jugendlichen, die besonders unter der Situation leiden, und dem Gesundheits- und Sicherheitspersonal sind die darauffolgenden drei Schweigeminuten gewidmet.

Am Dienstag, 21. Dezember, fand ein Marsch der MFG in Leon- ding statt, der am Stadtplatz mit einer Kundgebung vor 25 Menschen endete. Die Corona-Maßnahmen wurden dabei massiv kritisiert. Die Initiatoren des Lichtermeers wollen diese Kritik nicht einfach stehen lassen. Man wolle auch auf Zuschriften und Anrufe vieler Menschen reagieren, die mit solchen „Freiheits-Demos“ gar nicht einverstanden sind, sagt Sven Schwerer, der Initiator des Lichtermeers. „Wir wollen zeigen, dass die große solidarische Mehrheit bereit ist, die lebensrettenden Maßnahmen mitzutragen.“
Friedlich und schweigend
Neben Stadtrat Sven Schwerer ist es auch dem evangelischen Pfarrer Gernot Mischitz, Maria-Anna Grasböck von der Pfarre St. Johannes wie auch Feuerwehrarzt Andreas Pühringer oder Krankenpflegerin Cordula Messenböck ein Anliegen, sich friedlich und schweigend solidarisch mit dem Gesundheits- und Sicherheitspersonal zu zeigen. Um 18 Uhr werden die Kerzen entzündet und drei Minuten innegehalten. Dabei wird bewusst auf alles verzichtet, was laut ist, also Megaphone, Trillerpfeifen aber auch Transparente und Fahnen.


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