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PIBERBACH. Die Gemeinde Piberbach will in die Zukunft denken. Fragen wie „Was braucht Piberbach für eine gute Zukunft?“, „Was ist für eine 'enkeltaugliche' Weiterentwicklung wichtig?“ und „Welche Vorschläge und Ideen haben Bürgerinnen und Bürger?“ sollen in einem überparteilichen Agenda 21 Prozess gemeinsam mit der Bevölkerung auf den Grund gegangen werden.

Gemeinsam wird im Agenda 21 Prozess Piberbach Zukunft gestaltet. (Foto: Spes Zukunftsakademie)
  1 / 3   Gemeinsam wird im Agenda 21 Prozess Piberbach Zukunft gestaltet. (Foto: Spes Zukunftsakademie)

Agenda 21 ist ein Programm für Nachhaltige Gemeindeentwicklung. Die Zahl 21 steht für das 21. Jahrhundert. Für den Prozess soll es in Piberbach nun verschiedene Veranstaltungen geben, bei denen die Gemeinde und die Bevölkerung zusammen erarbeiten, wie und wohin sich Piberbach entwickeln soll und welche wichtigen Projekte vorangetrieben werden können. Bei einem Infotreffen im Mai haben bereits 40 Gemeindebürger über wichtige Schwerpunkte nachgedacht. „Unser erster Aufruf zum Mittun ist auf großes Echo gestoßen, das motiviert für die Weiterarbeit!“ freut sich Eva Trenker, Leiterin des örtlichen Kernteams, das gemeinsam mit Sabine Wurzenberger von der SPES Zukunftsakademie die Treffen organisiert.

 GemeindeNavi am 5.Juli

Damit die Reisekoordinaten von Anfang an stimmen, lädt die Gemeinde Piberbach am Dienstag, 5. Juli um 19 Uhr im Pibersaal zum „GemeindeNavi“. Dabei wird die Gemeinde im Licht der 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) betrachtet. An verschiedenen Stationen wird über Konsum, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Klimaschutz und Ökologie, Energie, Arbeit und Wirtschaft sowie nachhaltige Gemeindeentwicklung diskutiert. „Uns ist es neben lokalen Themen auch wichtig, gemeinsam mit Politik und Bevölkerung über den Tellerrand hinauszuschauen. Wir wollen überlegen, wie wir auf globale Herausforderungen vor Ort nicht nur reagieren sondern auch gestaltend agieren können“, sind sich Bürgermeister Markus Mitterbaur und Gemeinderat Daniel Himmelfreundpointner einig.

Nächste Schritte im Herbst

Noch vor Schulbeginn, am 9. und 10. September tagt schließlich der „1. Piberbacher Bürger:innenrat“, zu dem in den Sommermonaten zufällig ausgewählte Bürger eine Einladung erhalten werden. Die Zufallsauswahl soll dabei helfen, möglichst vielfältige Sichtweisen auf den Ort zu erhalten. Für 20. September ist ein „Bürger:innencafé“ geplant, um die Ergebnisse mit möglichst vielen Menschen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. „Wir wollen alle Generationen gut einbinden und gemeinsam Ziele für Piberbach abstecken!“ erklärt Kathrin Eder, Gemeinderätin und Kernteammitglied ein wichtiges Anliegen im Prozess.

 


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