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PASCHING. Alle Spielplätze auf Paschinger Gemeindegebiet wurden offiziell zu rauchfreien Zonen erklärt. Damit soll mehr Bewusstsein geschaffen und die Eltern sensibilisiert werden. Bürgermeister und Gemeinde-Referenten setzen sich so für eine gesündere Spielumgebung für die Kinder in der Gemeinde ein.

Fabian Tamesberger, Marlene Hetzmannseder, Landtagsabgeordnete Helena Kirchmayr und Bürgermeister Markus Hofko (v.l.) (Foto: Hofko)

Pasching beteiligt sich damit an einer landesweiten Aktion von OÖ Kinderwelt, OÖ Familienbund und Gesundheits-Landesrätin, Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. Auf vielen Spielplätzen Oberösterreichs ist die Problematik des Rauchens längst keine Neue. Nicht nur Rauch, Geruchsbelästigung und die Gesundheitsgefährdung der Kinder sind dringliche Probleme. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, die bis zu 15 Jahre brauchen, um zu verroten und viele giftige Stoffe enthalten, sind eine Gefahr für Kinder und Natur. „An sich herrscht ein Rauchverbot auf all unseren Spielplätzen, das aber leider häufig nicht eingehalten wird“, weiß Fabian Tamesberger, Paschinger Referent für Jugend, Spieplätze und Freizeiteinrichtungen. 

Aschenbecher sollen überflüssig werden

„Mit der Teilnahme an der Aktion möchten wir das Thema wieder in den Fokus rücken und Bewusstsein schaffen, dass Kinder und Rauchen einfach nicht zusammen passen. Eltern haben eine große Vorbildwirkung und wir möchten sie aktiv daran erinnern, die Verantwortung, die damit verbunden ist, wahrzunehmen.“ Landtagsabgeordnete Helena Kirchmayr konnte vor Kurzem die Hinweisschilder für alle Spielplätze an Bürgermeister Markus Hofko sowie Fabian Tamesberger und Familienreferentin Marlene Hetzmannseder übergeben.

Die bestehenden Aschenbecher werden vorerst, zur Vermeidung von Umweltverschmutzung, nicht demontiert. Mit Stickern werden die Spielplatzbesucher aber aufgefordert, den Bereich rauchfrei zu belassen. „Wir hoffen, dass die Aschenbecher bald überflüssig werden und unsere Kinder ohne den Anblick und Rauch von Zigaretten spielen können.“


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