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TRAUN/Ö. Anlässlich des 20-Jahre-Jubiläums des Österreichischen Umweltzeichens für Schulen initiierte das Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) einen bundesweiten Kurzfilm-Wettbewerb. Einreichen konnten die mehr als 150 Umweltzeichen-Schulen in den Kategorien Klimaschutz, Biodiversität und Innovatives. Besonders erfolgreich war dabei das Bundesrealgymnasium (BRG) aus Traun.

  1 / 3   Die prämierten Filme sind im Rahmen des Wahlmoduls Filmproduktion entstanden. (Foto: Medien Kultur Haus Wels)

Die Schüler waren dazu aufgerufen, mit Handy oder Kamera maximal zweiminütige Kurzfilme über Nachhaltigkeitsprojekte zu drehen, die an ihrer Schule im Rahmen ihrer Umweltzeichen-Zertifizierung umgesetzt wurden. Eingereicht werden konnten die Kurzfilme in den Kategorien Klimaschutz, Biodiversität und Innovatives. Die Preisträger wurden vom BMK gemeinsam mit einer Fachjury – bestehend aus den Umweltzeichen-zertifizierten TV- und Filmproduktionsfirmen Terra Mater Studios und Gebhardt Productions – ausgewählt. Aus allen Einreichungen wählte die Jury drei Preisträger pro Kategorie aus.

Thema kein Neuland

„Seit mehreren Jahren findet bei uns am BRG Traun das Projekt Klimaschutz statt. Jährlich finden unterschiedliche Projekte zu diesem Thema statt. Meistens stehen hierbei die individuellen Handlungsmöglichkeiten der Schüler im Vordergrund. Weniger thematisiert wurden bisher die globalen wirtschaftlichen Aspekte, die maßgeblich Einfluss auf die Umwelt haben. Aus diesem Grund war es den an dem Projekt beteiligten Schülerinnen Angelina Seng, Selina Schwinger, Paula H. Hanner, Mia Moser und Lisa Hirth ein großes Anliegen, sich mit der Politik sowie mit den Großkonzernen und deren Vorgehensweisen auseinanderzusetzen“, so die beiden verantwortlichen Lehrerinnen Eva-Maria Sassmann und Andrea Plass.

Die Kurzfilme sind im Rahmen des Wahlmoduls Filmproduktion entstanden, das die Schülerinnen für ein Semester wählten. Das gesamte Modul wurde in Kooperation mit dem Medienkulturhaus Wels abgehalten. „Aufgabe des Projektes war es, kurze Clips über Nachhaltigkeit zu produzieren. Zu Beginn einigten wir uns mit den Schülerinnen, dass wir nicht das individuelle Handeln betrachten, sondern die wirtschaftlichen und politischen Strukturen behandeln wollen. Die Schülerinnen erarbeiteten in drei Gruppen selbstständig Ideen und wir legten gemeinsam zwei Stilmittel fest: Satire und Imagefilm“, so Workshopleiter Boris Schuld vom Medienkulturhaus Wels, der es besonders bemerkenswert findet, dass die Schülerinnen sehr überlegt an das Projekt herangegangen sind und amüsante und smarte Beiträge zum Thema „Greenwashing“ produzierten.

Sieg in zwei Kategorien

„Ich freue mich, dass wir im Rahmen unseres Wettbewerbs so viele kreative Einreichungen an Kurzfilmen aus ganz Österreich erhalten haben. Sie sind ein Beweis dafür, dass in diesen Schulen Umwelt- und Klimaschutz einen großen Stellenwert einnehmen“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Das BRG Traun war dabei besonders erfolgreich und durfte sich jeweils über Preise in den Kategorien „Klimaschutz“ sowie „Innovatives“ freuen.


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