Wenige Teilnehmer aber großartige Darbietungen bei Konzertwertung
LINZ-LAND/ANSFELDEN. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause stand heuer am Samstag, 22. Oktober, in Ritzlhof erstmals wieder eine Konzertwertung des Blasmusikverbandes Linz-Land statt.

Die Teilnehmerliste war mit sieben Musikkapellen – nicht zuletzt aufgrund des unüblichen Termins im Herbst – zwar heuer etwas kürzer als in den Jahren vor Corona. Die dargebotenen Musikstücke unterstrichen aber eindrucksvoll, dass in Linz-Land nichts an musikalischer Qualität eingebüßt wurde. Der Großteil der Musikvereine, die Trachtenkapelle Kirchberg-Thening, der Musikverein Hofkirchen im Traunkreis, der Musikverein Pucking - St. Leonhard und die Ortskapelle St. Marien, trat heuer in der Stufe B an. Das machte auch eine Vergleichbarkeit für die Zuhörer leichter.
Die Musikkapelle Neuhofen stellte sich den Wertungsrichtern Werner Parzer, Roland Kastner und Peter Deutsch in der Stufe D, der Musikverein Jung St. Marien in der Höchststufe D. Abgerundet wurde die Teilnehmerliste durch die Jugendkapelle des Gastgebers, der Werksmusik Nettingsdorf, die in einer eigenen Stufe (ohne Wertung) antrat. Die Freude, endlich wieder eine gelungene Blasmusikveranstaltung abhalten zu können, war den teilnehmenden Vereinen und vor allem dem Publikum deutlich anzumerken. „Trotz langer Coronapause und schwieriger Vorbereitungsphase sind sehr gute Ergebnisse erzielt worden“, hebt Bezirkskapellmeister-Stellvertreter Clemens Uschounig die Leistungen der Musiker hervor.
Neue Bewertung kommt an
Besonders gut angenommen wurde die neuerliche Umstellung auf den Modus der „offenen Wertung“. „Direktes Feedback macht es für die Musiker auf der Bühne aber auch für das Publikum interessanter“, ist sich Bezirkskapellmeister-Stellvertreter Clemens Uschounig sicher.


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