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ST. MARIEN. In St. Marien gibt es vor und nach den Weihnachtsfeiertagen ganz besondere Krippen zu bestaunen. In Weichstetten können sich Familien bis zum 31. Dezember gemeinsam auf den Weg zur Krippe machen. Acht beleuchtete Stationen führen durch die Ortschaft und laden zum Zuhören und Mitmachen ein. In der Pfarrkirche St. Marien wiederum wird heuer wieder die Szenenkrippe von Artur Maria Rottensteiner ausgestellt.

v.l.: Diana, Flora, Laura und Hannah haben bereits den Weg zur Krippe absolviert. (Foto: brunbauer)
  1 / 3   v.l.: Diana, Flora, Laura und Hannah haben bereits den Weg zur Krippe absolviert. (Foto: brunbauer)

Der rund ein Kilometer lange Krippen-Rundweg in Weichstetten startet beim Kindergarten und endet bei der Krippe neben dem Pfarrhof. An jeder der acht Stationen erzählen Krippenfiguren, darunter Maria und Josef sowie Esel, Schaf und Hirte, ihre Geschichten. Diese können vorgelesen oder am Smartphone mittels QR-Code abgespielt werden. Außerdem gibt es Übungen zum Mitmachen oder Nachdenken. Am Ende des Rundwegs darf sich jedes Kind eine Bastelüberraschung mitnehmen. Organisiert und gestaltet wurde der „Weg zur Krippe“ vom Team der Kinderkirche Weichstetten. Er soll die Wartezeit auf Weihnachten und Silvester verkürzen. Am schönsten ist dieses besinnliche Erlebnis für die ganze Familie natürlich im Laternenschein.

In der Pfarrkirche St. Marien hat der heuer verstorbene Künstler Artur Maria Rottensteiner alle wichtigen Ereignisse des Weihnachtsgeschehens in verschiedenen Szenen dargestellt. Zu sehen sind Johannes der Täufer, die Verkündigung, die Herbergssuche, die Geburt Jesu, die Weisen aus dem Morgenland, die Darstellung im Tempel und die Flucht nach Ägypten. Rottensteiner hinterließ der Pfarre St. Marien die Krippe als Geschenk. Die Szenenkrippe wird von 24. Dezember bis 6. Jänner in der Pfarrkirche St. Marien ausgestellt und kann tagsüber besichtigt werden.


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