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TRAUN. Im September begannen die Arbeiten für einen neuen sowie die Sanierung des bereits bestehenden Brunnens im Wasserschutzgebiet Wagram. 15 Liter Wasser pro Sekunde sollen Ende des Jahres 2025 respektive Anfang 2026, wenn das Projekt voraussichtlich abgeschlossen sein soll, der Trauner Bevölkerung dann aus dem Schutzgebiet zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Karl-Heinz Koll mit Markus Kronlachner (Mitarbeiter Stadtamt Traun) bei der Besichtigung der Bohrung des neuen Brunnens in Wagram. (Foto: Stadtarchiv Traun)

Der in etwa 12 Meter tiefe Brunnenschacht im seit 1940 existierenden Brunnenfeld, dem ältesten Wasservorkommen der Stadt Traun, wurde bereits gebohrt. Zehn Liter Wasser pro Sekunde soll der neue Brunnen zukünftig liefern - derzeit ist dafür ein mehrwöchiger, behördlich vorgeschriebener, Pumpversuch im Gange.

Nach dessen Abschluss wird der Endausbau inklusive neuer Transportleitung zum Tiefbehälter Linzerstraße voranschreiten. Auch der bereits bestehende Brunnen im Schutzgebiet wird mitsaniert und stellt künftig fünf Liter Wasser pro Sekunde bereit. Nach Fertigstellung des Gesamtprojekts (der Großteil soll 2025 umgesetzt werden, Restarbeiten könnten noch im Jahr 2026 anstehen) sollen demnach - bereits bewilligte - 15 Liter Wasser pro Sekunde aus dem Schutzgebiet entnommen und der Trauner Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden.

„Die Sicherung der Grundversorgung für alle Traunerinnen und Trauner steht für mich an oberster Stelle. Daher freut es mich, dass wir dieses zukunftsträchtige Projekt nun starten konnten“, sagt Trauns Bürgermeister Karl-Heinz Koll.


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