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ANSFELDEN. Mit einem feierlichen Entpflichtungsgottesdienst wurde Pfarrer Werner Graf am 7. September aus seinem Dienst in der Evangelischen Tochtergemeinde Haid verabschiedet. Der gebürtige Kärntner, der sich selbst als „echten Bergbauernbua“ bezeichnete, folgte 2021 seiner Berufung ins geistliche Amt.

BR Bernhard Ruf, Werner Graf sowie die Bürgermeister Christian Partoll und Thomas Altof (v.r.) (Foto: Stadtgemeinde Ansfelden)

Graf lebte Gemeinschaft in besonderer Weise: ob beim Musizieren mit Flöte und Schembe oder auf seinem Roller, mit dem er – immer mit Helm – gerne unterwegs war. Seine Predigten vom Tablet galten als ungewöhnlich, seine Art, Messen als „Live-Vorstellung“ zu beschreiben, als inspirierend und unkonventionell. Besonders die heilsamen Lebensweisheiten der Bibel hatten es ihm angetan.

Gemeinsam mit seiner Frau Monika bleibt er der Gemeinde verbunden. Beide werden weiterhin im Pfarrhaus wohnen und im Presbyterium mitwirken. Für sein wertvolles Wirken, auch im ökumenischen Bereich, sprach die Gemeinde Dank und Anerkennung aus und wünschte Pfarrer Werner Graf alles Gute für den Ruhestand.


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