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ANSFELDEN. Mit dem Jahreswechsel ist in Ansfelden eine besondere Ära zu Ende gegangen: Anton Hamberger, über Jahrzehnte hinweg Hausarzt aus Überzeugung, hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 30 Jahre lang war er für Generationen von Patienten eine feste Größe – fachlich wie menschlich.

Bürgermeister Christian Partoll (l.) bedankt sich bei Anton Hamberger (r.) und seiner Frau Kornelia. (Foto: Stadtgemeinde Ansfelden)

Bürgermeister Christian Partoll bedankte sich persönlich bei Dr. Hamberger und seiner Frau Kornelia für ihr außergewöhnliches Wirken. „Dr. Hamberger hat die Gesundheit unserer Gemeinde über Jahrzehnte hinweg geprägt. Mit Fachkompetenz, Empathie und unermüdlichem Einsatz hat er unzählige Menschen begleitet – oft in den wichtigsten und sensibelsten Momenten ihres Lebens“, so Partoll. Er sei „nicht nur Arzt, sondern Vertrauensperson, Ratgeber und oftmals auch Trostspender“ gewesen.

Gerade im Ortsteil Haid war Hamberger weit mehr als eine medizinische Institution. Seine Ordination galt vielen als Ort des Zuhörens, der Zeit und des Verständnisses. Ein besonderer Dank galt auch seiner Frau Kornelia Hamberger, die die Praxis über Jahre hinweg mitgetragen hat. „Für viele war sie die erste Stimme am Telefon, das erste Lächeln an der Rezeption, der erste beruhigende Kontakt“, betont der Bürgermeister. Gemeinsam habe das Ehepaar ein Team gebildet, „das für unsere Gemeinde von unschätzbarem Wert war“.

Zum Abschied richtete Partoll persönliche Worte an beide: „Lieber Toni, liebe Kornelia, ihr habt unserer Stadt so viel gegeben. Dafür sagen wir von Herzen Danke.“

Die Ordination von Anton Hamberger wird derzeit nicht nachbesetzt. Die medizinische Versorgung der Bevölkerung erfolgt seit Jänner über das neue Primärversorgungszentrum.


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