Teilen was wächst - ein Abend über solidarische Landwirtschaft in Freistadt
FREISTADT. Mit gemüslich ist im vergangenen Jahr nahe Freistadt ein kleiner, biologisch wirtschaftender Betrieb entstanden. In überschaubarer Struktur und mit viel Einsatz wurde die erste Saison umgesetzt. Zum Thema solidarische Landwirtschaft findet daher am Donnerstag, dem 29. Jänner, ein Info-Abend mit Kinofilm statt.
Hinter gemüslich steht Gerald Hauser, der nach rund zehn Jahren in der Softwareentwicklung über Gemeinschaftsgartenprojekte wieder zur praktischen Arbeit mit Erde und Pflanzen gefunden hat. Der Wunsch nach mehr Bodenhaftung und sinnstiftender Tätigkeit führte schließlich zur Selbstständigkeit in der Landwirtschaft.
Die erste Saison hat gezeigt: Landwirtschaft kann mehr sein als Anbau und Ernte. Sie verbindet, wirft Fragen auf und eröffnet neue Perspektiven – etwa wie regionale Landwirtschaft zukunftsfähig gestaltet werden kann und welche Rolle solidarische Gedanken dabei spielen.Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung „Teilen was wächst – ein Abend über solidarische Landwirtschaft“, am Donnerstag, dem 29. Jänner, ab 18 Uhr im Kino Freistadt.
Einblicke und Expertenmeinungen
Der Abend bietet Einblicke in die vergangene Saison, Gedanken zur Weiterentwicklung und Beiträge aus Theorie und Praxis. Gudrun Zecha (BIO Austria) berichtet aus ihrem solidarischen Netzwerk und ihrer eigenen SoLaWi. Der Film „Bauer sucht Crowd“ zeigt Praxisbeispiele aus Österreich. Den Abschluss bildet eine gemütliche Fragerunde mit offenem Austausch.Die Veranstaltung richtet sich an alle, die neugierig auf frisches, regionales Bio-Gemüse und solidarisch gedachte Landwirtschaft sind. Sie bietet Einblicke in solidarische Landwirtschaften, lädt ein den Betrieb gemüslich kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich inspirieren zu lassen. Der Eintritt ist frei.
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