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„Garten der Vielfalt“ verbindet Generationen

David Ramaseder, 29.04.2026 12:03

NIEDERNEUKIRCHEN. Mit dem „Garten der Vielfalt“ ist in Niederneukirchen ein Projekt entstanden, das bewusst auf praktisches Lernen setzt. Kinder und Jugendliche pflanzen, pflegen und ernten selbst – und erleben so, wie Lebensmittel entstehen. Das Projekt zeigt, wie Bildung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft praktisch zusammenfinden.

  1 / 4   KG-Leiterin Claudia Waldhäusl, Ortsbäuerin Monika Ebner, Hort-Leiterin Karin Schürausz, MMS-Direktor Roland Mokry, VS-Direktorin Gerda Stumptner, Qualitätsbeauftragte der Bildungsdirektion OÖ Sieglinde Thaller, Ortsbäuerin Gabi Wild-Obermayr, Bürgermeister Christoph Gallner und Ortsbäuerin Anna Peraus (v.l.) (Foto: Gemeinde Niederneukirchen)

Initiiert wurde das Projekt von den örtlichen Bäuerinnen, gemeinsam umgesetzt wird es mit Kindergarten, Volksschule, Musikmittelschule und Hort. Kinder zwischen vier und vierzehn Jahren begleiten dabei den gesamten Kreislauf von der Aussaat bis zur Verarbeitung in der Schulküche.

Bei der Eröffnung wurde deutlich, dass der Garten mehr ist als nur ein Lernort. Beiträge von Kindergartenkindern und Schülern sorgten für einen passenden Rahmen. Bürgermeister Christoph Gallner betonte die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde.

Der Garten entwickelt sich zunehmend zu einem Treffpunkt, an dem gemeinsam gearbeitet und Wissen weitergegeben wird.

Nachhaltigkeit im Alltag

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Regionalität, Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit Ressourcen. Je nach Saison werden Obst und Gemüse angebaut – auch Wintergemüse und Obstbäume sind Teil des Konzepts.

Begleitet werden die Kinder von den örtlichen Bäuerinnen, die ihr Wissen einbringen. Das praktische Arbeiten im Garten bietet dabei einen Ausgleich zum Alltag – und weckt bei vielen das Interesse an Natur und Lebensmitteln.

Langfristig soll der „Garten der Vielfalt“ weitergeführt und ausgebaut werden. Ziel ist es, das Modell auch für andere Gemeinden interessant zu machen und zu zeigen, wie gemeinschaftliches Engagement ein nachhaltiges Bildungsprojekt tragen kann.


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