Süßes oder Saures für mehr Verkehrssicherheit in Enns
ENNS. Zu Stoßzeiten wird es vor der Schule eng – und gefährlich. In Enns griffen Kinder nun selbst ein: mit Äpfeln für Rücksicht und Zitronen als Denkzettel.

Zahlreiche Hol- und Bringfahrten verschärfen die Lage, auch regelmäßige Kontrollen durch die Polizei konnten die Situation bisher nur bedingt entspannen.
Um das Bewusstsein für mehr Sicherheit zu schärfen, organisierte die Stadtgemeinde gemeinsam mit der Klasse 3E der Volksschule Enns und der Polizei eine sogenannte „Apfel-Zitrone-Aktion“. Dabei sprachen die Kinder Verkehrsteilnehmer direkt an.
Wer sich rücksichtsvoll verhielt und nicht bis zum Kirchenplatz zufuhr, wurde mit einem Apfel belohnt. Weniger umsichtiges Verhalten quittierten die Schüler mit einer Zitrone – als freundlichen Hinweis.
Auch Bürgermeister Christian Deleja-Hotko beteiligte sich an der Aktion. Er betonte: „Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Sie können Verkehrssituationen noch nicht so gut einschätzen, lassen sich leichter ablenken und reagieren oft spontan.“ Sein Appell: Eltern sollten die vorgesehenen Haltezonen in der Renner-Straße sowie den Parkplatz nahe der Wiener Straße nutzen, um die Situation zu entschärfen.


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