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KEMATEN. Die Gemeinde Kematen an der Krems wurde als „Bienenfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet. Damit wird das Engagement für Artenvielfalt und den Schutz von Bienen und anderen Insekten gewürdigt.

Vertreter der Gemeinde nehmen die Auszeichnung zur "Bienenfreundlichen Gemeinde" im Schloss Puchberg bei Wels entgegen. (Foto: Land OÖ)

Als eine von zehn Gemeinden in Oberösterreich nahm Kematen am Projekt „Bienenfreundliche Gemeinde“ des Oberösterreichischen Klimabündnisses teil. Bürgermeister Markus Stadlbauer, Umweltausschuss-Obmann Helmut Führlinger sowie die Bienenbeauftragten Gisela Peutlberger Naderer und Amtsleiter Andreas Gruber nahmen die Auszeichnung von Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder entgegen.

„Unsere bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt. Sie zeigen, dass es auch ohne Umweltgifte geht und übernehmen Verantwortung“, betonte Kaineder bei der Verleihung.

Blumenwiesen statt Glyphosat

Die Gemeinde setzt bereits seit Jahren auf Maßnahmen wie Blumenwiesen, Naschhecken, Aufklärungsarbeit und den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat auf öffentlichen Flächen. Begleitet wurde das Projekt vom Oberösterreichischen Klimabündnis mit Workshops und einer Begehung der öffentlichen Flächen. Zudem ist Kematen seit Jahren Teil der Initiative „Natur im Garten“.

Die Bienenbeauftragten hoffen nun, dass auch private Gartenbesitzer verstärkt Blühflächen anlegen und auf Unkrautvernichtungsmittel verzichten.


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