Leserbrief: "Google, Amazon und zwei neue Donaubrücken als Sargnagel"
ENNS. Tips-Leser Hans Peter Schausberger aus Enns äußert sich in seinem Leserbrief „Google, Amazon und zwei neue Donaubrücken als Sargnagel“ zu aktuellen Projekten in der Region.

Hans Peter Schausberger: „Das umwelt-,wasser- und stromvernichtende Google-Rechenzentrum wird ganz Oberösterreich belasten. Das riesige Amazon-Lager mit tausenden Zu- und Ablieferungen täglich wird ein Supergau für die Bewohner. Eine Allianz aus Landes- und Gemeindepolitikern opfern die Schutzinteressen der Wohnbevölkerung dem Globalismus und deren Profiteuren.“
„Mauthausner Brücke“
„Eine zweite Donaubrücke, ein paar hundert Meter neben der um hunderte Millionen erneuerten Mauthausner Brücke, soll den Transitverkehr von der Ostsee/Berlin Richtung Triest/Adria aufnehmen und als Linzer Ostumfahrung dienen. Auf eine Verkehrsberuhigung in Enns/Ennsdorf – nur mehr für Ziel- und Quellverkehr - warten die Bewohner bis zum St. Nimmerleinstag. Hierbei wurden und werden die Bewohner belogen, wie nirgends in Österreich. Zwei hunderte Millionen teure B1 und B309 Umfahrungen reichten hierzu nicht aus. Ginge es mit rechten Dingen zu, dürfte schon lange kein Durchzugsverkehr mehr über die dichtbewohnten Ortszentren, Wohnsiedlungen und Gemeindestraßen (PKW Raserstrecke Zeltwegstraße) fahren.“
„Die Sperre beim Altstoffsammelzentrum Enns für den PKW Hafen- und Industriezubringerverkehr ist seit mehr als 20 Jahren überfällig. Bürger- und Umweltschutzthemen interessieren im Enns-Donauwinkel weder Landes- noch Gemeindepolitiker.“
„Politische Verantwortung“
„Jetzt mit der Google- und Amazon-Ansiedlung wäre politische Verantwortung überfällig. Aber hierfür würde es bürgernahe Politiker mit Rückgrat brauchen, die sich für die Menschen und Umwelt einsetzen trauen. Das Wahljahr 2027 steht an und die Bevölkerung wird wohl wieder mit Lügenmärchen getäuscht.“








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