Linz-Land baut KlimaÄcker aus
LINZ-LAND. Kinder graben, pflanzen und lernen dabei über Klima, Boden und Ernährung: Die Mittelschule 1 Haid und der Verein SAUM am Stützpunkt Enns sind neu im KlimaAcker-Netzwerk dabei. Oberösterreichweit beteiligen sich heuer 14 neue Bildungseinrichtungen.

An der Mittelschule 1 Haid legten die Schüler gemeinsam mit dem KlimaAcker-Team ein Kräuterbeet an. Zahlreiche Gäste begleiteten die Pflanzung, darunter Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, Bürgermeister Christian Partoll, der Manager der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Traun-Kremstal Michael Girkinger sowie Vertreter des Bauamts Ansfelden. Beim Kräuter-Bingo lernten die Kinder die Vielfalt der Pflanzen mit allen Sinnen kennen.
Lernen im Schulgarten
Der KlimaAcker ist ein Lernraum mit Kräutern, Blüten, Sträuchern und einem Obstbaum. Die Kinder gestalten ihn selbst. Dabei beschäftigen sie sich auch mit Artenvielfalt, Bodenschutz, Klimawandel und nachhaltiger Ernährung. Im Herbst sollen eine Nasch- oder Klimahecke sowie ein Obstbaum dazukommen.
„Wenn Kinder selbst graben, pflanzen und ernten, dann verstehen sie, wovon wir reden, ohne lange Vorträge“, sagt Kaineder. Der KlimaAcker mache Klimaschutz direkt vor der Schultüre greifbar.
Gemüsebeet in Enns
Am Stützpunkt Enns des Vereins SAUM wurde der KlimaAcker erstmals um ein Gemüsebeet erweitert. Erwachsene und Kinder bepflanzten es gemeinsam. Menschen unterschiedlicher Kulturen tauschten dabei ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus.
Das Projekt des Klimabündnis Oberösterreich läuft heuer zum sechsten Mal. Seit dem Start im Jahr 2021 mit fünf Schulen ist das Netzwerk auf 76 Bildungseinrichtungen gewachsen. Mehr als 500 Kräuterpflanzen setzten Kinder und Jugendliche heuer in die Erde.








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