Schüler in Leonding und Wilhering erforschen die Energiewende
LEONDING/WILHERING. Strom erzeugen, Energie speichern und selbst ausprobieren: Ein mobiles Forschungslabor machte auf dem Leondinger Stadtplatz und im Innenhof des Stiftgymnasiums Wilhering Halt. Die Workshops waren der Auftakt zum Bildungsprojekt „weMobility“, bei dem sich Jugendliche mit nachhaltiger Energie und Mobilität beschäftigen.

Schüler der Neuen Mittelschule Leonding und des Stiftgymnasiums Wilhering gingen dabei Fragen nach: Woher kommt der Strom für Elektroautos? Was passiert mit den Batterien? Wie effizient sind fossile und erneuerbare Energiequellen? Das Projekt der Fachhochschule (FH) Wiener Neustadt bringt diese Themen direkt an die Schulen.
Strom aus Sonne und Wind
Der 1.800 Kilogramm schwere Forschungsanhänger hat unter anderem eine Photovoltaikanlage, ein Kleinwindkraftwerk und einen Batteriespeicher an Bord. Die Jugendlichen konnten die Stationen selbst bedienen. Mithilfe der Mess- und Regelungstechnik erprobten sie, wie sich einzelne Änderungen auf das gesamte Energiesystem auswirken.
Exkursionen und eigene Lösungen
Für die teilnehmenden Klassen folgen nun Exkursionen, etwa zu den Stadtwerken Amstetten oder zum Campus Wieselburg. Dort lernen sie Stromerzeugung, Mobilitätslösungen und Energiespeicher in der Praxis kennen und erhalten Einblicke in Berufsfelder. In anschließenden, auf die jeweilige Schule abgestimmten Workshops erarbeiten sie eigene Lösungsansätze für nachhaltige Energie und Mobilität.








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