Sattlermuseum Hofkirchen gibt Einblick in Museumsarbeit
HOFKIRCHEN IM TRAUNKREIS. Wie kommt ein historischer Gegenstand ins Museum und warum wird nicht jedes Objekt ausgestellt? Diesen Fragen widmet sich das Österreichische Sattlermuseum in Hofkirchen im Traunkreis am Samstag, 24. Oktober. Von 14 bis 17 Uhr geben Museumsmitarbeiter unter dem Motto „Ich will es wissen!“ Einblicke in ihre Arbeit.

Bevor ein Gegenstand in einer Ausstellung zu sehen ist, sind mehrere Arbeitsschritte notwendig. Beim Nachmittag im Sattlermuseum erfahren die Besucher, welche Aufgaben mit der Inventarisierung und Aufbereitung historischer Objekte verbunden sind. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die sich mit der Museumsarbeit beschäftigen und die inhaltliche Gestaltung von Ausstellungen übernehmen.
Was ausgestellt wird und was im Depot bleibt
Ein Thema ist die Auswahl der Ausstellungsstücke. Die Museumsmitarbeiter erklären, warum bestimmte Gegenstände gezeigt werden, während andere im Depot bleiben. Auch die Frage, wer über die Auswahl entscheidet, wird aufgegriffen.
Darüber hinaus geht es um die Planung einer Ausstellung: Wie viel Zeit nimmt sie in Anspruch? Wie werden die Inhalte zusammengestellt? Und welche Rolle spielt der „rote Faden“, der die einzelnen Themen und Objekte miteinander verbindet?
Einblicke in die Vereinsarbeit
Abgesehen von der Arbeit mit den historischen Gegenständen steht die Organisation des Museums auf dem Programm. Die Besucher erfahren, welche Aufgaben ein Verein übernimmt, der für ein Museum verantwortlich ist. Damit richtet sich der Blick auch auf Tätigkeiten, die beim Besuch einer Ausstellung meist im Hintergrund bleiben.
Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Die Museumsmitarbeiter berichten über ihre Aufgaben und Erfahrungen und beantworten Fragen zur Museumsarbeit.








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