Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ-LAND. „Arbeitslosengeld erhöhen, denn Arbeitslosigkeit kann jeden treffen und braucht Solidarität!“ Das fordert das Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit Linz-Land, dem zahlreiche Organisationen angehören, darunter der Treffpunkt Mensch und Arbeit Nettingsdorf.

Heuer kann das Frühstück coronabedingt nicht veranstaltet werden. Archivfoto: Treffpunkt Mensch und Arbeit

Am 30. April, dem „Tag der Arbeitslosen“ nimmt das Bündnis die Sorgen, Ängste und Lebensrealitäten arbeitsloser Menschen in den Blickpunkt. „Die Sorgen sind in der Krise nicht weniger geworden, der Druck auf arbeitende und arbeitslose Menschen steigt in einer Gesellschaft mit zunehmend weniger Arbeit“, berichtet Fritz Käferböck-Stelzer vom Treffpunkt Mensch und Arbeit. „Gerade in der Krise zeigt sich rasch, wer auf einmal nicht mehr gebraucht wird, welche Arbeitsverhältnisse prekär sind. Wir können derzeit noch gar nicht abschätzen, in welchem Ausmaß Corona die bisher schon existierenden Ungleichheiten in der Gesellschaft und Wirtschaft verschärfen wird.“

Alleine im Bezirk Linz-Land sei die Arbeitslosigkeit um rund 70 Prozent gestiegen. Viele Menschen sind in Kurzarbeit. „Das ist mit enormen Verlusten an Einkommen verbunden und vielfach existenzgefährdend“, so Käferböck-Stelzer. Vor allem Frauen seien verstärkt betroffen. Maßnahmen wie die Erhöhung des Arbeitslosengeldes sowie die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens würden mehr soziale Gerechtigkeit schaffen. In den letzten Jahren gab anlässlich des „Tages der Arbeitslosen“ immer ein Arbeits-Frühstück im AMS Traun, das heuer aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden kann.

Weitere Informationen: www.mensch-arbeit.at/nettingsdorf 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden