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TRAUN/OÖ. Austausch, Begegnung und ein besseres Verständnis zwischen den Religionen – das ist das Ziel von „Dialog der Religionen“. Dies ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Traun, Wohnen im Dialog und dem Regionalen Kompetenzzentrum für Integration und Diversität (ReKi) der Volkshilfe OÖ.

Die Gruppe beim letzten Treffen. (Foto: Stadtarchiv Traun)
Die Gruppe beim letzten Treffen. (Foto: Stadtarchiv Traun)

Seit Anfang des Jahres treffen sich regelmäßig Vertreter von unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften in Traun, darunter die ALIF Traun, Altkatholische Kirchengemeinde, Armenisch-Apostolische Kirchengemeinde Österreich, Freikirche Traun, evangelische Pfarrgemeinde, Frei-Aleviten Linz, İKZ Traun Mevlana Cami, Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft, Römisch-Katholische Pfarre Traun, Rumänisch-Orthodoxe Kirche und Serbisch-Orthodoxe Kirche Linz sowie die Zeugen Jehovas.

Das kürzlich stattgefundene Treffen wurde von Bürgermeister Karl-Heinz Koll eröffnet und widmete sich dem Thema Toleranz. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Sichtweisen der Glaubensgemeinschaften überraschend nah beieinander liegen. In ihren Diskussionen wurden folgende Grundsätze hervorgehoben: Toleranz bedeutet Respekt vor den Gefühlen, Haltungen und Überzeugungen anderer. Innere Stärke bildet die Grundlage, um sich gegenseitig mit Wertschätzung zu begegnen. Dabei ist Toleranz nicht mit dem Aufgeben eigener Positionen verbunden, sondern erfordert das Erkennen und Respektieren eigener Grenzen.Die Kommunikation beginnt an den Grenzen, und diese bieten eine Möglichkeit für ein besseres Verständnis. Die Suche nach Gemeinsamkeiten, eine Begegnung auf Augenhöhe sowie aufmerksames Zuhören wurden als entscheidende Bedingungen für einen konstruktiven Austausch betont. Eine respektvolle Haltung sollte von allen Seiten eingenommen werden.

Dieses gemeinsame Engagement für Toleranz und Verständigung zeigt, dass der Dialog zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen in Traun auf einem soliden Fundament basiert. „Ich bin sehr stolz darauf, dass in unserer Stadt seit je her großer Wert auf ein friedliches Miteinander und eine gute Kommunikation zwischen den Religionen gelegt wird. Der 'Dialog der Religionen' ist ein neues Projekt, der das weiter unterstreicht und stärken soll“, so Bürgermeister Karl-Heinz Koll. Auch 2024 werden wieder quartalsweise Gespräche stattfinden.


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