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ST. MARIEN/OFTERING. In einer Zeit, in der Jugendliche mehr denn je im digitalen Raum agieren, hat das Team von „Zukunft Jugend“ ein neues Projekt ins Leben gerufen, das genau hier ansetzt: die 24-Stunden-Whats-App-Beratung. Das Angebot startet ab September und steht Jugendlichen in den Kooperationsgemeinden kostenlos und anonym zur Verfügung.

Sascha Reischl (l.) weiß um die Wichtigkeit des digitalen Raums in der Jugendarbeit. (Foto: Zukunft Jugend)

Es bietet Unterstützung bei einer Vielzahl von Anliegen – sei es bei psychischen Problemen, Fragen zu Suchtmitteln oder einfach dem Bedürfnis, sich jemanden anzuvertrauen. „Mit diesem zusätzlichen Angebot setzen wir einen weiteren Meilenstein für eine hochwertige Jugendunterstützung in den beteiligten Gemeinden“, erklärt Sascha Reischl, Geschäftsführer von Zukunft Jugend. Seit Jahrzehnten hat sich das Angebot aus St. Marien auf die Bedürfnisse der Jugend spezialisiert und bietet zielgruppenspezifische Unterstützung.

Mit der neuen Beratungsstelle erweitert die Organisation ihr bewährtes Spektrum, das bereits Jugendzentren, Streetwork und Jugendbüros umfasst, um eine tragende Säule: die digitale Jugendberatung. „Nur wer mutig neue Wege geht und sich den Herausforderungen der Zeit anpasst, kann auch in Zukunft eine hochwertige Jugendarbeit gewährleisten“, betont Reischl.

Unterstützung rund um die Uhr

Das Team hinter der neuen Whats-App-Beratung setzt sich aus erfahrenen Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, psychosozialen Beratern und Experten im Jugendsektor zusammen. Sie verstehen die Herausforderungen, denen Jugendliche in der heutigen schnelllebigen und digitalen Welt gegenüberstehen. „Die Jugend verändert sich rasant. Jugendliche müssen mit einer Vielzahl von Eindrücken umgehen, was in Kombination mit der Pubertät zu Herausforderungen führen kann. Hier setzen wir an und schaffen den notwendigen Unterstützungsbedarf“, so das Team.

Besonders im Spätsommer und Herbst, wenn das neue Schuljahr beginnt und viele Jugendliche ihre Lehrstellen antreten, wird die neue Beratungsstruktur von großer Bedeutung sein. Jugendarbeit findet zunehmend im digitalen Raum statt – sei es in sozialen Medien, Gaming Rooms oder über Messenger-Dienste. „Zukunft Jugend“ reagiert somit auf diese Entwicklung, indem es traditionelle Strukturen aufbricht und neue, zielgruppenorientierte Angebote für die Jugend schafft.

Kreativ und provokant

„Zukunft Jugend“ geht immer einen kreativen und manchmal auch provokanten Ansatz in der Jugendarbeit. Dies zeigt sich nicht nur in den mobilen Jugendzentren, die in Form von amerikanischen Schulbussen, bunten Containern und Wohnwägen gestaltet sind, sondern auch in der Bereitschaft, unkonventionelle Wege zu gehen. Die Organisation setzt auf innovative Projekte, die den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen. „Wir freuen uns schon, mit dem neuen Projekt ‚Zukunft Jugend WhatsApp-Beratung‘ voll durchzustarten“, heißt es abschließend.

Mit dieser neuen Initiative beweist Zukunft Jugend einmal mehr, dass es mutig und flexibel auf die Bedürfnisse der jungen Generation eingeht – immer mit dem Ziel, die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Weitere Infos unter www.zukunft-jugend.com


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