Schnelle Unterstützung nach verheerendem Brand zu Silvester in Traun
TRAUN. Nach dem Wohnhausbrand in der Silvesternacht in der Guido Holzknecht-Straße in Traun sind rund 50 Menschen vorübergehend ohne Zuhause. Die 24 Wohnungen der betroffenen Häuser sind derzeit behördlich gesperrt. Die Baureform-Wohnstätte zeigt sich tief betroffen und bemüht sich um rasche und individuelle Unterstützung der Betroffenen.
Die beiden Vorstände Claudia Hahn und Roland Hattinger betonen: „Wir fühlen mit unseren Mietern, die über Nacht ihr Dach über dem Kopf verloren haben, und sind um rasche Lösungen bemüht. Wir sind aber auch froh darüber, dass niemand ernsthaft verletzt wurde.“ Dank einer funktionierenden Notfallkette konnten umgehend Sofortmaßnahmen gesetzt und bereits innerhalb eines Tages Ausweichquartiere in Traun, Leonding und Linz-Ebelsberg organisiert werden.
Derzeit werden alle Hauptmieter persönlich kontaktiert, um individuelle Übergangslösungen zu finden. Zudem wurde eine vollständige Mietzinsbefreiung für die Dauer der Unbenutzbarkeit der Wohnungen zugesichert. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Sanierung des Gebäudes. „Entgegen einigen Medienberichten kann das Gebäude saniert werden und wird nicht abgerissen“, stellt Hattinger klar. Mehrere Firmen stehen bereit, um nach Vorliegen der Gutachten und behördlichen Freigaben rasch mit den Arbeiten zu beginnen.
Abschließend bedankt sich der Vorstand bei den Einsatzkräften der Feuerwehr, dem Roten Kreuz Traun, der Polizei sowie bei der Gemeinde Traun für die rasche und professionelle Unterstützung. „Allen Einsatzkräften sprechen wir ein großes Dankeschön aus“, so Hahn und Hattinger unisono.
Gemeinsam mit der katholischen Pfarrkirche hat die Stadt Traun für die Betroffenen ein Spendenkonto eingerichtet. Die Weitergabe der Spenden erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Sozialberatung der Stadt Traun.
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