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WILHERING/OTTENSHEIM. Schon letztes Jahr sollte die Newcomerin Laura Swoboda ihre erste Weltmeisterschaft im Vierer bestreiten, coronabedingt wurde diese aber für Österreich abgesagt. Heuer heißt es Angriff im Doppel-Zweier mit Mannschaftskollegin Emma Gutsjahr von der Union Pöchlarn.

Laura Swoboda (vorne) mit Mannschaftskollegin Emma Gutsjahr im Doppel-Zweier (Foto: privat)
  1 / 4   Laura Swoboda (vorne) mit Mannschaftskollegin Emma Gutsjahr im Doppel-Zweier (Foto: privat)

Ihren leistungssportlichen Einstieg machte Laura bereits mit sechs Jahren als Rhythmische Sportgymnastin in ihrer Heimatgemeinde Wilhering. Als sie mit 14 Jahren nach neuen Herausforderungen suchte, rief sie im November 2019 schlussendlich beim Wassersportverein Ottensheim an. Begonnen wurde am Ergometer, wo sie bereits zwei Monate später bei den Österreichischen Indoor Staatsmeisterschaften an den Start ging. Mit Platz drei verwunderte Laura nicht nur ihre  Mitstreiterinnen. „Wer ist das?“, munkelte man im Rudersport. Im März 2020 bestieg Laura zum ersten Mal ein Ruderboot.

Großartige Erfolge

Nach diesem ersten Ausrufezeichen konnte sie auch in weiterer Folge ihr Talent unter Beweis stellen. Ihr sanfter Einsteig in einem Vierer-Boot wurde coronabedingt sehr geschmälert, sie musste, um ihr Training fortzusetzen auf ein Einer-Boot umsteigen. Bei den OÖ-Landesmeisterschaften 2020 holte sie in dieser Bootsklasse auch gleich die Bronzemedaille. Bei den Österreichischen Meisterschaften im Vorjahr krönte sie sich im Doppel-Zweier sogar zur Staatsmeisterin und holte Silber im Doppel-Vierer.

Für U19-WM qualifiziert

Die 17-jährige Swoboda konnte sich mit ihrer Mannschaftskollegin Emma Gutsjahr von der Union Pöchlarn im Juniorinnen-Doppel­zweier als österreichische Vertreterinnen für die U-19 WM in Plovdiv (Bulgarien) vom 11. bis 14. August qualifizieren. Endgültig fixiert wurde die Nominierung durch einen Vorlauf- und Finalsieg bei der stark besetzten internationalen Ruderregatta in Bled (Slowenien). Bei der darauffolgenden Eurow 2 (internationale Regatta auf der WM-Strecke in Linz-Ottensheim) bestätigte die Renngemeinschaft die Nominierung eindrucksvoll. Das Boot startete je zweimal im Frauen-Doppelzweier sowie im Juniorinnen-Doppelzweier. Alle vier Starts endeten jeweils mit klaren Siegen der Mannschaft Swoboda/Gutsjahr.

Training mit Aushängeschild

Mittlerweile wurde bereits ein Vorbereitungstrainingslager im Heimatgewässer von Olympiastarterin Magdalena Lobnig, im Leistungszentrum Völkermarkt/Kärnten, absolviert. Dabei waren Swoboda/Gutsjahr willkommener Sparringpartner von Magdalena Lobnig, die sich gerade ihre Bronzemedaille bei Olympischen Spielen holte. Die beiden jungen Ruderinnen konnten hier große Erfahrung sammeln und eindrucksvolle Momente mitnehmen.


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