"Der schönste neunte Platz in meinem Leben" - Hayböck überzeugt bei Comeback
KIRCHBERG-THENING/BISCHOFSHOFEN. Bei seiner Rückkehr in den Weltcup nach überstandener Bandscheiben-Operation konnte Skisprung-Ass Michael Hayböck seine Klasse unter Beweis stellen. Nur gut zwölf Wochen nach dem chirurgischen Eingriff sprang er beim dritten Bewerb der Vierschanzentournee - auf seiner Lieblingsschanze in Bischofshofen - mitten hinein in die Weltspitze.

Hatte der Kirchberg-Theninger am 3. Jänner die Qualifikation für das Springen am Bergisel in Innsbruck noch hauchdünn verpasst, profitierte er jetzt von der Absage des Bewerbs doppelt. Denn die dritte Station der Vierschanzentournee wurde aus organisatorischen Gründen nach Bischofshofen verlegt, wo am 6. Jänner auch das traditionelle Drei-Königs-Springen steigen wird. War die Qualifikation für Michael Hayböck schon ein Erfolg, überzeugte er im Bewerb bei schwierigen Verhältnissen mit seiner Routine und zeigte, dass er auch in der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking im Februar noch ein Wörtchen mitreden will.
„Es ist unglaublich cool. Das ist der schönste neunte Platz in meinem Leben. Nach der letzten Zeit, die nicht leicht war“, zeigt sich Hayböck nach dem zweiten Durchgang erleichtert und überglücklich. „Ich habe gewusst, dass ich geduldig sein muss. Wenn ich beim Sprung mehr Kraft einsetzen muss, passt das System noch nicht ganz. Aber dieses Ergebnis ist enorm wichtig fürs Selbstvertrauen.“


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