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HÖRSCHING. Die Verlegung des Gemeindeamtes ins Zentrum ist schon lange beschlossene Sache. Nun gibt es einen finalen Entwurf.

Im Jänner 2018 hat die Marktgemeinde Hörsching einen geladenen Architektenwettbewerb für die Erlangung baukünstlicher Vorentwurfskonzepte für ein neues Amtsgebäude samt Landesmusikschule und einer städtebaulichen Studie für die Marktplatzgestaltung ausgelobt.

Schon im Vorfeld hat die Gemeinde im Zentrum Gründe gekauft, Häuser abgerissen und so die Voraussetzungen geschaffen.

Insgesamt wurden zwölf Architektenbüros zur Teilnahme am Architektenwettbewerb eingeladen. Von den elf eingereichten Projekten konnte jenes des Hertl Architektenbüro ZT GesmbH aus Steyr am meisten überzeugen.

Die Jury setzte sich aus drei Architekten und drei Gemeindevertretern zusammen. Die Vertreter der Gemeinde waren neben dem Bürgermeister (VP) ein Raumordnungsexperte (VP) und die Vizebürgermeisterin Regina Habitz (SP).

Das Projekt wurde mehrheitlich beschlossen, wobei es eine Stimmenthaltung von Seiten der SP gab. Denn die SPÖ ist grundsätzlich gegen den Standort (ehemalige Öhlinger- und Weiß-Gründe) und würde das Amt aus Platzgründen lieber gegenüber errichten (ehemaliges Gasthaus Schumergruber).

Wohnungen und Ärztezentrum

Für den Standort gegenüber aber ist Bürgermeister Kastler auf der Suche nach einem Investor. „Wir werden den Grund im September an eine Wohnungsgenossenschaft verkaufen. In dem Haus sollen neben Wohnungen unter anderem eine Konditorei und ein Ärztezentrum einziehen“, so der Bürgermeister.

Für das ehemalige Mesnerhaus direkt neben der Kirche gibt es noch keine Lösung. Wie berichtet, will die Gemeinde das Haus abreißen. Eigentümer ist aber die Diözese, mit der man in Verhandlungen stehe.

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