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LINZ-LAND. Der Pensionistenverband (PV) fordert alternative Wohnformen für Linz-Land. In Pasching soll diesbezüglich ein Pilotprojekt gestartet werden.

  1 / 2   Heinz Leitl, Bezirksvorsitzender des Pensionistenverbandes Linz-Land, Eva Breitenfellner, Sozialreferentin des Pensionistenverbandes OÖ, und Peter Mair, Bürgermeister von Pasching (v.l.) informierten über alternative Wohnformen. Foto: Ramaseder

Personen mit einer Pflegestufe unter vier erhalten keinen Platz in einem der Alten- und Pflegeheime. Diese Menschen, die zuhause über Mobile Dienste nicht mehr ausreichend betreut werden können, die aber noch keine Vollversorgung in einem Heim brauchen, sollen eine leistbare und altersgerechte Kleinwohnung zur Verfügung gestellt bekommen. Die alternative Wohnform bietet darüber hinaus Gemeinschaftsräume und ein Pflegebad.

Jeder Bewohner erhält ein individuelles, maßgeschneidertes Betreuungspaket, das etwa Essen auf Rädern, Gedächtnistraining, Haushaltsservice, aber auch Hauskrankenpflege beinhalten kann. Der Pensionistenverband fordert, dass derartige Wohnformen im Bezirk Linz-Land Vorrang haben und bei allen größeren Wohnbauvorhaben mitgeplant werden sollen.

Pasching als Vorreiter

Im Seniorenwohnheim Netzwerk in Pasching wird diese Wohnform, als einer von fünf Pilotstandorten in Oberösterreich,  schon demnächst angeboten werden. Die Pläne für die Wohnungen sind schon vorhanden.


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