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KEMATEN. Unsere Gesellschaft ist im Laufe der Zeit eine Wegwerfgesellschaft geworden. Müll sparen und richtiges Entsorgen ist heutzutage ein wichtiger Grundsatz im Klimaschutz und der SPÖ Kematen ein wichtiges Anliegen.

Helmut Führlinger und Umweltausschuss-Obfrau Claudia Neumair vor dem ASZ Kremstal. (Foto: SPÖ Kematen)

Die Müllmenge in der Gemeinde wächst von Jahr zu Jahr und die Kosten für deren Entsorgung werden immer teurer. „Mit unserem Antrag möchten wir die Bevölkerung und die Wirtschaft auf diesen Umstand aufmerksam machen und Anreize beziehungsweise Maßnahmen zum Müllsparen einleiten“, sagt Helmut Führlinger, Fraktionsvorsitzender der SPÖ Kematen.

Im zuständigen Umweltausschuss wurde dazu einstimmig eine Empfehlung an den Gemeinderat  ausgesprochen um das Projekt „ Müll vermeiden und Geld sparen“ zu beauftragen und in die Wege zu leiten. Dabei sollen möglichst viele Kematner und die Wirtschaft zu einem müllsparenden und ressourcenschonenden Lebensstil motiviert werden. „Jedes Kilo Müll, das eingespart wird, reduziert die Entsorgungskosten für die Gemeinde und spart Geld für alle Beteiligten“, so Führlinger.

Aufklärungsarbeit leisten

Begleitende Vorträge und Aktionen sollen dabei ebenso wie Tipps und Tricks zum Müllsparen im Vordergrund stehen. Als Anreiz für die Bevölkerung soll die jährlich eingesparte Müllmenge veröffentlicht werden. Mit der Einsparung der Müllkosten könnte in gemeinnützige Müllprojekte investiert werden oder Gebührenerhöhungen für die Bevölkerung eingebremst werden.

Mit der Initiative „Müll vermeiden und Geld sparen“ soll eine nachhaltige Abfallwirtschaft in der Gemeinde angeregt werden. „Wir sind überzeugt, dass die Gemeinderatsmitglieder aller Fraktionen dieses sinnvolle Projekt unterstützen und umsetzen werden“, zeigt sich Führlinger zuversichtlich.


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