Auftragseingang legt wieder zu und ermöglicht gute Halbjahresbilanz
LEONDING. Der Rosenbauer Konzern hat im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz von 448,1 Millionen Euro erzielt. Dieser lag damit nach einem Aufholprozess im zweiten Quartal weiter auf einem sehr hohen Niveau, aber leicht unter der historischen Rekordmarke des Vorjahres.

Das überraschend schnelle Anspringen der globalen Konjunktur bringt indes auch die Lieferketten im Rosenbauer Konzern unter Druck, wichtige Fertigungsbereiche kämpfen mit Störungen wie schlechten Materialverfügbarkeiten und verspäteten Lieferungen. Dank erlassener Covid-19-Liquiditätshilfen an mehreren internationalen Standorten konnten die Effekte aus dieser angespannten Versorgungssituation großteils kompensiert werden, sodass Rosenbauer ein deutlich gestiegenes EBIT in Höhe von 9,3 Millionen Euro verzeichnete.
Der Auftragseingang lag mit 488,2 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr. Trotz der weiter bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die Lieferketten erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr 2021 einen stabilen Umsatz.
Zuversichtlicher Ausblick
Die Feuerwehrbranche hat in den ersten sechs Monaten 2021 den Auswirkungen der Pandemie getrotzt und sich weiter stabil entwickelt. Die Nachfrage nach Feuerwehrtechnik wurde insbesondere durch die entwickelten, europäischen Märkte getragen, die unverändert wachsen. 2022 soll die Weltwirtschaft nach Ansicht des IWF um 4,9 Prozent wachsen. Die globale Feuerwehrbranche folgt der allgemeinen Konjunktur erfahrungsgemäß mit einem mehrmonatigen Abstand und sollte heuer eine Seitwärtsbewegung zeigen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden